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Testberichte: über 120 Staubsauger & Saugroboter auf unserer Teststrecke im Vergleich

Wischroboter - Besonderheiten, Vorteile, Marken und Kaufkriterien

Die unliebsame Hausarbeit bereitet den wenigsten Menschen viel Freude. Umso besser, wenn Sie sich diese Arbeit in Zukunft sparen können, weil sie von den automatischen Haushaltsrobotern übernommen wird. Während Saugroboter schon seit längerer Zeit im Trend liegen und daher schon in vielen Haushalten zu finden sind, gibt es bisher verhältnismäßig wenige Wischroboter auf dem Markt. Dabei haben sie viele Vorteile: Sie wischen Ihre Hartböden nass durch, sodass auch Oberflächenschmutz entfernt wird. Oftmals müssen Sie die Räume zuvor nicht einmal mit dem Staubsauger vorreinigen, denn die meisten Nasswisch-Roboter kehren losen Schmutz wie Staub und Haare im ersten Durchgang auf und beginnen erst dann mit der Nassreinigung. Wenn Sie einen Nasswischroboter besitzen, müssen Sie sich daher überhaupt nicht mehr um die Bodenpflege kümmern. Aus diesem Grund ersetzt ein solcher Roboter sowohl Ihren Bodenstaubsauger als auch Ihren Wischmopp.

Zu den beliebtesten Wischrobotern, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind, gehören natürlich der iRobot Scooba und der iRobot Braava. Einige der Testsieger aus unserem Vergleich stammen aber auch von Vileda und Sichler. Doch sind die Nasswischroboter wirklich eine echte Arbeitserleichterung für Sie? In welchen Haushalten lohnt sich die Anschaffung überhaupt? Wie navigieren die Geräte durch den Raum? Auf welche Art wischen sie die Böden? Und worauf sollten Sie achten, wenn Sie einen Roboter mit Nasswischfunktion kaufen möchten? Auf diese und viele weitere Fragen haben wir jetzt die entsprechenden Antworten für Sie parat.

Die besten Wischroboter aus unseren Testberichten

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Eventer Robins Saugroboter Staubsauger Fegen, Wischen mit UV-Licht Sterilisation und Mapping-System mit unauffälligem Design, Haustier und Allergie freundlich für harte Böden, Küche und dünnen Teppich / Grau - iRobot Braava 390t Nass-Wischroboter ECOVACS ROBOTICS DEEBOT MINI - Kompakter Staubsaugerroboter mit Direktabsaugung (optimiert für Tierhaare) - ideal für Tierhaare ECOVACS DEEBOT SLIM 2 - Ultra-flacher Staubsaugerroboter mit Direktabsaugung (optimiert für Tierhaare), mit App-Steuerung - Hartboden Profi mit App
ModellEventer Robins Saugroboter im TestiRobot Braava 390t im Test: Ein intelligenter Saugroboter mit NasswischfunktionECOVACS DEEBOT MINI – Direktabsaugung ohne rotierende BürsteEcovacs Deebot Slim 2 im Test
Preis

ab 324,99 € 549,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

ab 299,00 €

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ab 159,00 € 159,99 €

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219,95 € 229,00 €

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Bewertung
Beutellos
Hartbodentest bestanden
Teppichtest bestanden
HEPA Filter vorhanden
Saugleistung (Watt)25Watt-15Watt15Watt
Betriebsgeräusch (dB)70dB52dB56dB52dB
EnergieeffizienzAAAA
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Testbericht - DetailsTestbericht - DetailsTestbericht - DetailsTestbericht - Details

Ecovacs DEEBOT D45 Kleinster Staubsaugerroboter mit Wischfunktion - 2Besondere Ausstattungsmerkmale und Funktionen von Wischrobotern

Bodenwischroboter stellen eine Weiterentwicklung der Saugroboter dar. Sie saugen den Boden nicht nur und entfernen ihn damit von Staub und Haaren, sondern wischen anschließend auch feucht durch. Besonders moderne Geräte sind äußerst leise und trocknen den Boden hinterher sogar, indem sie ihn mit einem Abzieher bearbeiten, um das überschüssige Wasser zu entfernen.

Prinzipiell ist das Angebot an Nasswischrobotern momentan noch sehr überschaubar. Nichtsdestotrotz gibt es Wischroboter schon heute in mehreren Ausführungen, die sich hinsichtlich der Ausstattung erheblich unterscheiden. Auf der einen Seite stehen die Roboter, die lediglich ein feuchtes Tuch für das Wischen Ihrer Böden verwenden und damit entsprechend preiswert sind. Auf der anderen Seite gibt es auch Wischroboter mit Wassertank und Reinigungsbürsten. Für derartige Geräte müssen Sie tiefer in die Tasche greifen. Zu Letzteren gehört etwa auch der iRobot Scooba, der in vielen Tests und Vergleichen zum Testsieger ernannt wird.

Beim Reinigen gehen die Wischroboter meist recht chaotisch vor. Sie bewegen sich kreuz und quer durch den Raum, ohne dabei einem bestimmten System zu folgen. Das behindert die Effizienz und die Gründlichkeit der Reinigung aber in der Regel nicht. Die modernen Roboter sind mit Sensoren ausgestattet, mit denen sie sich im Raum orientieren und Hindernisse umfahren.

Mit einer Akkuladung können die Wischroboter oftmals eine Fläche von bis zu 75 Quadratmetern reinigen. Anschließend müssen die meisten Modelle manuell zur Ladestation zurückgebracht werden. Während Saugroboter häufig selbst den Weg zur Ladestation zurückfinden, ist das bei den Nasswischrobotern in der Regel nicht der Fall. Das liegt aber auch daran, dass Sie den Wassertank mit dem Schmutzwasser nach der Reinigung entleeren oder das feuchte Mikrofasertuch abnehmen müssen.

Wie reinigt ein Wischroboter den Raum?

Ein Wischroboter kann für sämtliche glatte Oberflächen verwendet werden und eignet sich demnach unter Ecovacs DEEBOT D45 Kleinster Staubsaugerroboter mit Wischfunktion - 6anderem für Laminat, Fliesen, Steinböden oder auch Parkett. Sofern Sie den Roboter jedoch auf Parkett wischen lassen möchten, sollten Sie darauf achten, dass die Oberfläche versiegelt ist. Andernfalls könnte das Wasser in den Holzboden eindringen, wodurch er aufquillt und dauerhaft zerstört wird.

Um sicherzustellen, dass der Nasswischroboter auch wirklich nur die glatten Hartböden reinigt, ist er meist mit einem Sensor für die Oberflächenerkennung ausgestattet. Er ist in der Lage, zwischen Hart- und Teppichböden zu unterscheiden und Letztere entsprechend zu meiden. Viele Modelle besitzen zusätzlich Sensoren, mit denen sie den Verschmutzungsgrad erkennen. Das ist praktisch, denn dann reinigt der Wischroboter bei starken Verschmutzungen besonders intensiv.

Bei den meisten Bodenwischrobotern läuft das Reinigungsprogramm in vier aufeinanderfolgenden Schritten ab:

1. Zunächst kehrt der Roboter losen Schmutz wie Staub, Krümel und Haare auf und trägt das Gemisch aus Wasser und Reinigungsflüssigkeit auf.
2. Danach kommen die Reinigungsbürsten zum Einsatz, um die Fläche zu schrubben und hartnäckige Verschmutzungen vom Boden zu lösen.
3. Im dritten Schritt saugt der Wischroboter das Schmutzwasser vom Boden auf.
4. Ein Sauger oder Abzieher sorgt nun dafür, dass der Boden getrocknet wird.

Insbesondere die Reinigungsroboter aus dem höheren Preissegment, wie etwa der Testsieger iRobot Scooba, gehen nach diesem Prinzip vor. Preiswertere Modelle, die nur ein Mikrofasertuch verwenden, wischen die Oberfläche des Bodens lediglich mit dem angefeuchteten Tuch. Demnach ist der Reinigungseffekt bei Modellen mit Wassertank meist deutlich besser.

Die hochwertigen Geräte verfügen über zwei Wassertanks. In den einen Tank füllen Sie vor der Reinigung das Wasser und eventuell das jeweilige Reinigungsmittel. Der andere Tank bleibt leer und dient während des Wischens als Auffangbehälter, in den das schmutzige Wasser eingesaugt wird. Das Befüllen das Wassertanks und das Entleeren des Schmutzwassers sind die zwei einzigen Handgriffe, die Sie manuell durchführen müssen. Alle anderen Aufgaben übernimmt der Wischroboter für Sie.

Bei manchen Modellen ist es außerdem möglich, den Wischmodus komplett zu deaktivieren, sodass das Gerät Ihre Böden nur saugt. Ein solches Modell eignet sich auch für die Reinigung von Teppichböden.

Wischroboter Scooba 450 - Staubsauger die putzenWie navigiert der Nasswisch-Roboter durch das Zimmer?

Wischroboter wie die Testsieger von iRobot, Vileda oder Sichler sind in der Lage, sich selbstständig durch den Raum zu bewegen. Dafür sind sie mit vielen verschiedenen Sensoren ausgestattet, die für eine effektive Navigation sorgen. Es gibt zum Beispiel Sensoren, die Wände und Möbelstücke erkennen und somit gewährleisten, dass der Roboter rechtzeitig ausweichen kann. Aber auch Absturzsensorenvirtuelle Wände und spezielle herstellerspezifische Navigationssystemegewährleisten, dass sich der Roboter automatisch durch den Raum bewegen kann.

Es ist eine Frage des Herstellers, welches Navigationssystem für die Orientierung im Raum zum Einsatz kommt. Günstige Geräte reinigen die Räume eher chaotisch, folgen keinem bestimmten Prinzip und bearbeiten ein und dieselbe Stelle oft mehrfach. Am Ende ist der Boden zwar gründlich gereinigt, allerdings benötigt ein solcher Roboter mehr Zeit für die Säuberung derselben Fläche wie ein Gerät, das mit einem besseren Navigationssystem ausgestattet ist.

Wischroboter aus dem höheren Preissegment scannen den Raum zunächst mit ihren Sensoren oder einer Kamera. Anschließend legen sie eine Karte vom Raum an und verwenden diese während des Reinigungszyklus. Dadurch weiß der Roboter, wo er sich momentan aufhält, wo er schon gereinigt hat und wo er noch wischen muss. Zudem werden auch Hindernisse meist in die Karte eingetragen, sodass diese umfahren werden können.

Einige moderne Nasswischroboter navigieren sogar mit einem Indoor-GPS-System. Es sorgt für eine perfekte Orientierung im Raum. Dafür wird ein kleiner Würfel im Zimmer aufgestellt, der dem Wischroboter permanent Signale sendet, sodass er immer genau weiß, an welcher Stelle er sich aktuell befindet. Das hat den Vorteil, dass der Roboter sehr effizient arbeiten kann, weil er dieselben Stellen nicht mehrfach bearbeitet. Außerdem wird auf diese Weise sichergestellt, dass am Ende des Reinigungszyklus wirklich alle Bereiche des Bodens gesäubert sind.

Ähnlich wie Saugroboter so sind auch Bodenwischroboter mit weiteren Sensoren ausgestattet. So gibt es zum Beispiel Absturzsensoren. Sie teilen dem Roboter mit, wenn er sich auf einen Absatz wie etwa eine Treppe zubewegt und geben das Signal, die Richtung zu ändern. Dadurch erhöht sich die Sicherheit enorm. Bei vielen Nasswischrobotern gehören sogenannte virtuelle Wände zum Lieferumfang. Diese können verwendet werden, um bestimmte Bereiche zu markieren, die der Roboter nicht verlassen darf.

Wie gut die Hinderniserkennung funktioniert, unterscheidet sich von Modell zu Modell. Im Idealfall sollte der Roboter Möbelstücke und Wände schon vor der Kollision erkennen und dann rechtzeitig seine Richtung ändern. Das klappt meist nur bei Geräten, die über Laser-, Infrarot- oder Ultraschallsensoren verfügen. Auf diese Weise werden Ihre Möbel vor Zusammenstößen bewahrt, sodass sich Kratzer und Schrammen vermeiden lassen. Es gibt aber nach wie vor noch viele Bodenwischroboter, die erst mit einem Hindernis zusammenstoßen müssen, bevor sie ihre Richtung ändern. Falls Ihre Möbel robust sind, können Sie sich ohne Bedenken für ein solches Modell entscheiden. Oftmals verfügen diese Haushaltsroboter über zusätzliche Stoßdämpfer, damit die Möbel nicht beschädigt werden.

Wann lohnt sich der Kauf eines Nasswisch-Roboters für Sie?

Je nachdem, welche Art von Wischroboter Sie sich kaufen möchten, müssen Sie zum Teil hohe Anschaffungskosten einplanen. Deshalb fragen sich viele Verbraucher vor dem Kauf völlig zu Recht, ob sich die Investition überhaupt lohnt.

Generell sind die kleinen Haushaltshelfer zwar praktisch, Sie sollten aber nicht zu viel erwarten. Ihren Staubsauger können die meisten Geräte beispielsweise nicht ersetzen, weil Sie entweder vorher manuell saugen müssen oder zusätzlich einen automatischen Saugroboter kaufen sollten, der den Boden vorreinigt. Wenn sich zu viel Staub auf dem Boden befindet, neigen gerade preiswerte Nasswischroboter dazu, den Schmutz lediglich zu verschmieren. Nur wenn Sie sich für einen hochwertigen Wischroboter Testsieger entscheiden, wie beispielsweise für einen iRobot Scooba, können Sie sich das manuelle Saugen des Bodens sparen. Solche Roboter kehren den losen Schmutz vor dem Wischen nämlich auf und beginnen erst dann, den Boden einzuweichen.

Aus unserer Sicht lohnt sich die Anschaffung eines Bodenwischroboters insbesondere für Berufstätige, die wenig Zeit für die Hausarbeit haben. Anstatt selbst zum Wischmopp greifen zu müssen, können Sie die Arbeit von dem automatischen Haushaltsgerät erledigen lassen und sich währenddessen anderen Aufgaben widmen. Allerdings bieten sich Wischroboter natürlich nur für Wohnungen und Häuser an, die hauptsächlich mit glatten Hartböden ausgestattet sind. Sie eignen sich beispielsweise für:

  • Fliesen
  • Steinböden
  • Versiegeltes Parkett
  • Laminat
  • PVC
  • Linoleum

Falls Sie zusätzlich auch einige Teppiche in Ihrer Wohnung haben, raten wir zu einem Saugroboter mit Wischfunktion. Dann können Sie Ihre Teppichböden saugen und Ihre Hartböden nass wischen lassen.

Auf diese Dinge sollten Sie bei der Anschaffung eines Wischroboters achten

Die Entscheidung ist gefallen und Sie sind sich ganz sicher, dass Sie sich einen Wischroboter kaufen möchten? Generell sind Sie mit einem der Testsieger aus unserem Nasswischroboter Vergleich natürlich gut beraten. Diese Modelle bieten nicht nur eine überzeugende Reinigungsleistung, sondern sind auch einfach zu handhaben, qualitativ hochwertig und leise im Betrieb. Allerdings ist nicht jeder Wischroboter für jede Wohnung gleichermaßen geeignet. Es gibt daher ein paar Dinge, mit denen Sie sich vor dem Kauf auseinandersetzen sollten. Nur dann können Sie sicherstellen, dass Sie sich für das Modell entscheiden, das perfekt zu Ihnen passt. Nachfolgend nennen wir Ihnen die wichtigsten Aspekte, die Sie beachten sollten, wenn Sie einen Wischroboter kaufen möchten.

Wie groß ist die Fläche, die gereinigt werden soll?

Die Entscheidung für einen bestimmten Wischroboter sollte maßgeblich davon abhängen, wie groß die Fläche ist, die Sie reinigen möchten. Lesen Sie deshalb unbedingt in der Produktbeschreibung nach, wie viele Quadratmeter der Roboter mit einer Akkuladung beziehungsweise mit einer Tankfüllung schafft. Anschließend sollten Sie die Räume ausmessen, in denen der Wischroboter arbeiten soll. Berücksichtigen Sie dabei, dass die Roboter für kleine Räume mit einer starken Verschmutzung unter Umständen mehr Zeit benötigen als für große, wenig verschmutzte Zimmer. Vergleichen Sie daher auch die Akkulaufzeit der verschiedenen Modelle. Je länger der Akku durchhält, desto mehr Zeit hat der Roboter, um Ihre Räume zu säubern. Die meisten Nasswischroboter Testsieger sind mit einem hochwertigen Akku ausgestattet und bieten demnach eine lange Akkulaufzeit.

Auf die Art des Wischens kommt es an

Prinzipiell können drei Arten von Wischrobotern unterschieden werden:

  • Trockenwischroboter
  • Nasswischroboter mit Mikrofasertuch
  • Nasswischroboter mit Wassertank und Bürsten

Trockenwischroboter sind hauptsächlich dafür geeignet, losen Schmutz wie Staub, Krümel und Haare aufzunehmen. Deshalb ordnen wir sie eher in die Kategorie der Saugroboter ein.

Nasswischroboter mit Mikrofasertuch bietet zum Beispiel Vileda an. Sie werden vor der Reinigung mit einem feuchten Tuch ausgestattet und wischen danach den Boden. Für leichte Verschmutzungen reicht diese Art des Wischens aus, während hartnäckige Flecken jedoch meist nicht entfernt werden.

Die teureren Nasswischroboter mit Wassertank und Bürsten sind in der Lage, auch starke Verschmutzungen von den Böden zu beseitigen. Allerdings verteilen sie viel Wasser auf dem Boden und kommen für empfindliche Holzböden deshalb unter Umständen nicht in Frage. Informieren Sie sich vor dem Kauf daher unbedingt darüber, für welche Bodentypen der jeweilige Wischroboter geeignet ist.

Die Form des Wischroboters spielt eine Rolle

Die meisten Nasswisch-Roboter sind erstaunlicher Weise rund. Das gilt auch für die Testsieger aus unserem Vergleich, wie etwa die Modelle aus der iRobot Scooba Serie. Diese Form ist allerdings weniger praktisch, wenn Sie viele Ecken, Kanten und Möbel in Ihrer Wohnung haben. In solchen Fällen kann ein runder Wischroboter die Ecken oftmals nicht sonderlich gut reinigen. Für derartige Wohnungen raten wir eher zu rechteckigen Modellen.

Sind Ersatzteile erhältlich?

Gerade bei günstigen Wischrobotern lauern die Kostenfallen mitunter im Detail. Langlebige Modelle wie unsere Testsieger müssen früher oder später mit einigen Ersatzteilen ausgestattet werden, wenn beispielsweise der Akku defekt ist oder die Bürsten abgenutzt sind. Informieren Sie sich schon vor der Anschaffung Ihres Nasswischroboters darüber, ob es die entsprechenden Ersatzteile überhaupt gibt und falls ja, wie hoch die Kosten dafür sind.

Benutzerfreundlichkeit und der Reinigungsleistung

In den Testberichten können Sie sich darüber informieren, wie einfach die verschiedenen Nasswischroboter zu bedienen sind. Achten Sie auch darauf, dass sich der Roboter unkompliziert in seine einzelnen Bestandteile zerlegen lässt. Zudem können Sie die Kundenbewertungen zu Rate ziehen, um sich einen besseren Eindruck über die tatsächliche Reinigungsleistung zu verschaffen.

Preis-Leistungs-Verhältnis – Behalten Sie auch die Folgekosten im Auge

Selbstverständlich sollte auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen, wenn Sie sich einen Nasswisch-Roboter kaufen möchten. Die Preise der verschiedenen Geräte liegen jedoch zum Teil weit auseinander: Günstige Einsteiger-Modelle, die mit feuchten Baumwolltüchern wischen, kosten nicht einmal 100 Euro, während Sie für Varianten mit Bürsten und Wassertank gut und gerne bis zu 800 Euro zahlen. Qualität hat natürlich ihren Preis, allerdings müssen Sie sich auch nicht unbedingt für das teuerste derzeit auf dem Markt erhältliche Modell entscheiden. Wägen Sie vor dem Kauf ab, welche Funktionen Sie benötigen und sparen Sie sich das Geld für unnötige Features. Um das Preis-Leistungs-Verhältnis zu bewerten, sollten Sie auch die Testberichte der Wischroboter lesen und vergleichen.

Es ist außerdem ratsam, schon vor dem Kauf des Wischroboters die Folgekosten im Auge zu behalten. Viele Wischroboter arbeiten mit Reinigungsmitteln, die bei jedem Wischvorgang zum Einsatz kommen. Meistens werden dafür die Reinigungsprodukte der Hersteller verwendet, sodass Sie keine handelsüblichen Bodenreiniger einfüllen dürfen. Das gilt zum Beispiel auch für die Geräte der iRobot Scooba Serie. Häufig sind solche Reiniger für Nasswisch-Roboter aber sehr teuer, sodass die Folgekosten hoch sind. Ähnliches gilt auch, wenn Sie sich für einen Nasswischroboter mit Reinigungstüchern entscheiden. Auch hier benötigen Sie spezielle Mikrofaser- oder Baumwolltücher, die oftmals alles andere als preisgünstig sind.

Bekannte Hersteller von Wischrobotern

Die Testsieger, die in Wischroboter Vergleichen immer sehr gut abschneiden, gehören meist zu den folgenden drei Marken:

Insbesondere die Wischroboter der iRobot Braava und iRobot Scooba Serien sind beliebt.



Eventer Robins Saugroboter im Test

ab 324,99 € 549,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
ideal für Tierhaare ECOVACS DEEBOT MINI – Direktabsaugung ohne rotierende Bürste

ab 159,00 € 159,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
mit Wischfunktion Moneual ME685 im Test: Wischroboter für harte Fußböden 

ab 299,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Hartboden Profi mit App Ecovacs Deebot Slim 2 im Test

219,95 € 229,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Liectroux B6009 Staubsauger Roboter im Test

249,00 € 609,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Nasswisch-Roboter – Das Pro und Contra im Überblick

In der folgenden Übersicht haben wir die wichtigsten Vor- und Nachteile von Wischrobotern noch einmal für Sie gegenübergestellt:

Pro:

  • Gute Reinigungsleistung auf verschiedenen Hartböden
  • Geringerer Wasserverbrauch als beim herkömmlichen Wischen
  • Große Arbeits- und Zeitersparnis
  • Meist leise im Betrieb

Contra:

  • Gute Modelle sind teuer
  • Teilweise hohe Folgekosten

Sie sehen, dass die Vorteile deutlich überwiegen, weshalb wir Ihnen die Anschaffung eines Wischroboters wärmstens empfehlen können.

iRobot Braava 390t Nass-WischroboterFazit

Insgesamt gibt es viele Aspekte, die für den Kauf eines Nasswischroboters sprechen. Wichtig ist lediglich, dass Sie sich für ein hochwertiges Modell entscheiden, wie etwa für einen unserer Testsieger aus dem Wischroboter Vergleich. Diese Geräte bieten Ihnen eine gute Reinigungsleistung, ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis und ein benutzerfreundliches Handling. Natürlich können die Nasswisch-Roboter Ihnen die Hausarbeit nicht komplett abnehmen, allerdings sorgen sie für eine große Arbeits- und Zeitersparnis.