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Testberichte: über 200 Staubsauger & Saugroboter auf unserer Teststrecke im Vergleich

Fensterputzroboter richtige Bedienung | Auf diese Faktoren solltest Du achten! | Tipps 

Es gibt Aufgaben im Haushalt, deren Erledigung durchaus Freude bereitet. Ich persönlich bin zum Beispiel ein echter Fan vom Staubsauger und mir macht es nichts aus, damit die Böden in der Wohnung zu reinigen. Allerdings gibt es auch einige anfallende Tätigkeiten, die niemand so richtig erledigen möchte. Das Fensterputzen ist beispielsweise in den meisten Haushalten ein leidiges Thema. Gerade, wer zahlreiche Fensterflächen mit vielen Quadratmetern, einen großen Wintergarten, viele Dachfenster in Dachschrägen oder andere schwer erreichbare Glasscheiben in seiner Wohnung hat, denkt daher sicher früher oder später über einen Fensterputzroboter nach. Manche Fensterputzroboter werden sogar mit Dreiecksfenstern fertig!

Im Vergleich zu einem einfachen Fenstersauger kann ein automatischer Fensterputzroboter wie etwa von Sichler, Hobot, Winbot, Mamibot oder Winclean Dir schon deutlich mehr Arbeit abnehmen. Die modernen Geräte erzielen eine gute Reinigungsleistung auf rahmenlosen Fenstern ebenso wie auf Flächen mit Fensterrahmen und umfahren Hindernisse dabei automatisch. Damit die Fenster mit einem Fensterputzroboter aber auch wirklich streifenlos sauber werden, ist es wichtig, eine bestimmte Vorgehensweise einzuhalten. Deshalb habe ich Dir hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und ein paar Tipps für die richtige Reinigung der Fenster mit einem Fensterputzroboter mitgebracht. 

Erfahre hier welche Putzroboter auch für das Überkopf Reinigen geeignet sind!

Grundlegende Tipps zum Fensterputzen mit dem Fensterputzroboter 

Bevor Du Dir einen Reinigungsroboter für die Fenster kaufst oder – wenn Du bereits einen besitzt – mit dem Fensterputzen startest, solltest Du über folgende Dinge Bescheid wissen:

  • Je verschmutzter die Fenster innen und außen sind, desto schwieriger gestaltet sich die Reinigung für den Fensterputzroboter, sodass Du unter Umständen vorreinigen musst
  • Am besten ist es, dafür zu sorgen, dass die Fenster stets nur leicht verunreinigt sind, indem Du die Fenster vom Roboter in kürzeren Intervallen putzen lässt
  • Fensterreinigungsroboter können die Fensterflächen nicht mit viel Druck schrubben, weshalb sich hartnäckige Verunreinigungen oft nicht lösen
  • Gerade Öl- und Fettflecken, die beispielsweise durch Kinderhände an den Fensterscheiben entstehen, sollten vorab manuell entfernt werden, da Streifen sonst vorprogrammiert sind
  • Der Einsatz des Fensterputzroboters darf nur bei trockener Witterung erfolgen, da die Geräte nicht wasserdicht sind
  • Auch bei Wind ist von der Fensterreinigung mit dem Fensterroboter abzusehen, da der Wind das Gerät zum Absturz bringen und gegebenenfalls den Sprühnebel der Sprühdüse zu stark vernebeln würde, sodass das Reinigungsergebnis nicht zufriedenstellend wäre

Gut zu wissen ist auch: Sicherheit ist bei Fensterreinigungsrobotern das A und O, weshalb sie zusätzlich über eine Absturz-Sicherung für den Falle eines Stromausfalls verfügen. Sie besteht in der Regel aus einer Sicherheitsleine und einem Notstrom-Akku. Es handelt sich hierbei also quasi um eine doppelte Sicherung. Normalerweise erfolgt die Stromversorgung ganz normal per Stromkabel. Der Strom wird nicht nur benötigt, damit der Roboter sich über die Fensterscheibe bewegen kann, sondern auch, um überhaupt per Unterdruck am Glas zu haften. Diese Saugnapf-Wirkung würde aber automatisch stoppen, wenn die Stromversorgung unterbrochen wird. Daher springt in diesem Fall sofort der Notfall-Akku ein und versorgt den Roboter noch weiterhin mit Strom. Erst, wenn auch der Akku leer ist, droht der Absturz, der dann wiederum mit dem Sicherungsseil vermieden wird. Achte bei der Inbetriebnahme des Fensterroboters daher unbedingt darauf, dass das Seil sicher mit der Fensterscheibe und dem Roboter verbunden und der Notstrom-Akku ausreichend aufgeladen ist. 

Vor Allem die kabellosen Festerputzroboter werden mit der Zeit immer beliebter!

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Wie die Fenster mit dem Fensterroboter streifenfrei sauber werden

Bevor Du mit dem Fensterputzen beginnst, solltest Du einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen. Dort findest Du genauere Informationen darüber, wie der von Dir gewählte Roboter eingesetzt werden sollte, damit er den Untergrund auch wirklich streifenfrei reinigt. Bei der Vorbereitung solltest Du grundsätzlich folgende Dinge beachten:

  • Reinige vorab die Raupen, die der Roboter zur Fortbewegung nutzt, mit einem feuchten Tuch. So vermeidest Du, dass Staub und Schmutz unten am Roboter kleben und beim Putzen auf den Fensterscheiben verteilt werden. 
  • Stelle das mitgelieferte Reinigungsmittel oder eine andere Reinigungslösung bereit. Geeignet sind zum Beispiel:
    • destilliertes Wasser
    • Gemisch aus Wasser und Spiritus
    • handelsübliches Fensterreinigungsmittel (zum Beispiel Glasreiniger oder Fensterreiniger)
  • Sorge dafür, dass die benötigten Reinigungstücher sauber sind. Am besten ist es, sie immer direkt nach der Nutzung in der Waschmaschine zu waschen und anschließend an der Luft trocknen zu lassen.

Räume außerdem die Fensterbänke Deiner Fenster ab, damit sich der Roboter und das Stromkabel nicht in Deiner Deko verheddern. 

Hier findest du übrigens eine Auflistung aller Blogbeiträge zum Thema Fensterputzroboter. So beispielsweise haben wir erläutert, warum sich das Mieten eines Fensterputzroboters nicht lohnt.

1. Schritt: Vorreinigung der Fenster 

Sollten die Fenster stark verstaubt und verschmutzt sein, ist eine Vorreinigung der Fenster anzuraten. Diese kannst Du mit einem trockenen Tuch schnell erledigen. Manche Fensterreinigungsroboter verfügen auch über einen Trockenreinigungsmodus. Das gilt zum Beispiel für den Hobot 298. Bei ihm befinden sich spezielle Reinigungspads extra für die Trockenreinigung im Lieferumfang, sodass Du auch bei stark verunreinigten Fenstern die Vorreinigung nicht selbst übernehmen musst. 

Der Roboter schaltet dann die Sprühfunktion ab und fährt mit dem trockenen Mikrofasertuch die Scheibe ab, um lose Verschmutzungen aufzunehmen. Gerade Feinstaub, Hausstaub und Blütenpollen werden so gut beseitigt. Das verhindert, dass der Reinigungsroboter bei der Feuchtreinigung die Staubpartikel verschmiert, wodurch zwangsläufig Streifen auf der Glasfläche entstehen würden. 

2. Schritt: Die Feuchtreinigung mit dem Fensterputzroboter 

Nun beginnt die Feuchtreinigung mit dem Wischroboter für die Fenster. Achte darauf, dass das Tuch wirklich sauber und auch für die nasse Säuberung geeignet ist. Bringe es unten am Putzroboter an und fülle gegebenenfalls auch den Wassertank auf. Dann kann der Roboter während der Reinigung kontinuierlich Wasser und Reinigungsmittel auf die Fensterfläche sprühen. Über diese Funktion verfügen aber nicht alle Geräte. 

Reinigung der Fensterinnenseite 

Am besten beginnst Du mit der Innenseite Deiner Fenster. Setze den Roboter an die Fensterscheibe und starte ihn, damit er sich daran festsaugen kann. Je nach Gerät stellst Du dann den Feuchtreinigungsmodus ein und lässt den Fensterputzroboter mit der Reinigung beginnen. Das kannst Du bei vielen Geräten mit der mitgelieferten Fernbedienung erledigen, was gerade bei schwer erreichbaren Dachfenstern von Vorteil ist.

Der Putzroboter für die Fenster wird seinen Putzweg automatisch berechnen, sodass Du Dich nicht um die Steuerung kümmern musst. Es empfiehlt sich aber, gerade bei der ersten Reinigung mit dem Fensterroboter in der Nähe zu bleiben, damit Du eingreifen kannst, falls etwas passiert, was Du so nicht vorhergesehen hast. In einem weiteren Artikel auf dieser Webseite gehen wir übrigens auf die Frage ein, ob man mit einen Fensterputzroboter auch Fliesen reinigen kann.

Reinigung der Fensteraußenseite 

Sobald der Roboter mit der Säuberung der Innenseite fertig ist, geht es mit der Außenseite weiter. Hierfür solltest Du wieder ein neues Mikrofasertuch nutzen und den Wassertank erneut mit Reinigungslösung befüllen. 

Sollte trotz Vorreinigung noch viel Schmutz auf der äußeren Fensterscheibe zu sehen sein, kannst Du auch noch einmal direkt Glasreiniger darauf sprühen. Dann wird der Schmutz schon einmal vorgelöst und kann besser vom Tuch aufgenommen werden. Das sorgt für Sauberkeit und Glanz. 

Starte dann wie oben beschrieben den Fensterputzroboter an der Außenseite der Fenster. Falls Dich das Reinigungsergebnis danach noch nicht komplett zufriedenstellt, kannst Du den Reinigungsvorgang noch einmal wiederholen. Meist genügt das, damit die Fenster wirklich streifenfrei und sauber sind. 

Fazit: Bei richtiger Bedienung sind Fensterputzroboter gute Haushaltshelfer 

Meiner Meinung nach sind moderne Fensterputzroboter wirklich gute Helfer im Haushalt, weil sie Dir viel Arbeit abnehmen und für gute Reinigungsergebnisse sorgen. Natürlich gibt es auch ein paar Nachteile: Die Lautstärke in Dezibel ist bei vielen Geräten noch sehr hoch, das Fensterputzen dauert vergleichsweise lange und die Fensterroboter sind auch aktuell noch recht teuer.

Nichtsdestotrotz lohnt sich die Anschaffung meiner Meinung nach – gerade für Fensterputzmuffel wie mich. Wenn Du ein geeignetes Modell auswählst, wobei meine Testberichte Dir sicher weiterhelfen, und Dich an die hier beschriebene Anleitung hältst, wirst Du mit streifenfreien und glänzenden Fenstern belohnt, ohne dass Du dafür selbst mit Eimer, Lappen und Abzieher arbeiten musst. 

Erfahre hier, woran du einen guten Wassertank für den Fensterputzroboter erkennst. Außerdem ist es in vielen Fällen sinnvoll die Funktionsweise deines Fensterputzroboters grob zu verstehen, um diesen effizienter benutzen zu können.


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