Skip to main content

Testberichte: über 200 Staubsauger & Saugroboter auf unserer Teststrecke im Vergleich

Lohnt es sich, einen Fensterputzroboter zu mieten, anstatt zu kaufen?

Das Putzen der Fenster steht auf Deiner Liste der unliebsamen Aufgaben im Haushalt ganz weit oben, aber Du hast auch kein Geld, um regelmäßig einen Fensterputzer kommen zu lassen? Du hast schon zahlreiche Tipps für den Fensterputz ausprobiert – unterschiedliche Fensterreiniger, einen Fenstersauger und diverse Haushaltsmittel – und trotzdem gelingt es Dir nie streifenfrei? Es ist jedoch auch keine Option, den Schmutz einfach an der Scheibe kleben zu lassen? 

Wenn Du diese Fragen mit „ja“ beantworten kannst, lohnt es sich auf jeden Fall, einen Blick auf die Fensterroboter von Hobot, Sichler, Winbot, Mamibot iGLASSBOT oder Ecovacs zu werfen. Ein solcher Haushaltsroboter säubert Dir die Fenster in der Wohnung, im Wintergarten und sogar in Dachschrägen mit einer durchaus guten Reinigungsleistung und weitgehend ohne Streifen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Du alles mühsam mit Putzmittel, Eimer und Lappen von Hand reinigen musstest. Einziger Nachteil: Der Preis für Fensterputzroboter ist aktuell noch sehr hoch. 

Da liegt vielleicht der Einfall nahe, einen Fensterputzroboter zu mieten, statt zu kaufen – gerade, wenn Du ihn nur einige Male im Jahr benötigst. In diesem Artikel gehe ich der Frage auf den Grund, warum Fensterroboter eigentlich so teuer sind. Zudem analysiere ich, ob es wirklich eine gute Idee ist, einen Fensterputzroboter zu mieten, statt sich direkt ein Modell zu kaufen. 

Hier kommst du zum großen Fensterputzroboter Test

Warum sind Fensterroboter so teuer?

Die Technik, die hinter Fensterputzrobotern steckt, ist innovativ und komplex. Das treibt die Anschaffungskosten nach oben. Jeder Putzroboter für Glasscheiben und Fenster steht vor der Herausforderung, dass er sich an der vertikalen Fensterscheibe festsaugen muss, ohne abzustürzen. Deshalb hat sich für Fensterputzroboter folgende Funktionsweise etabliert:

  • Unterdruck: Das Gerät erzeugt beim Putzvorgang ein starkes Vakuum, um sich an der Scheibe festzusaugen. Genau diese Technik treibt übrigens auch die Lautstärke in Dezibel in die Höhe.
  • Tuch an der Unterseite: An der Unterseite des Gehäuses befindet sich ein Mikrofasertuch für die Reinigung der Glasflächen. Häufig sind die Geräte auch mit rotierenden Reinigungspads ausgestattet, um für noch bessere Reinigungsergebnisse ohne Schlieren zu sorgen. 
  • Stromversorgung: Um seine Arbeit zu verrichten, braucht der Fensterputzroboter natürlich Strom und muss via Netzstecker und Stromkabel mit dem Stromnetz verbunden sein. Bei Bedarf musst Du ein Verlängerungskabel zur Steckdose ziehen. Alternativ gibt es auch Fensterroboter mit Akku. Diese bilden aber im Moment noch die Ausnahme. Die Anzahl der Quadratmeter, die mit einer Akkuladung gereinigt werden können, ist einfach noch zu gering.
  • Sicherheitssystem: Strom wird nicht nur für die Reinigung der Fensterflächen und die Navigation benötigt, sondern auch, damit der Roboter per Unterdruck an der Scheibe haften kann. Bleibt der Strom wegen eines Stromausfalls weg, droht der Absturz. Deshalb verfügen die Geräte über ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem mit Sicherungsseil, welches Du via Saugnapf am Fenster anbringen und per Karabinerhaken mit dem Gehäuse verbinden kannst. Neben dem Sicherheitsseil ist oft ein Notfallakku mit an Bord, der den Fensterputzroboter noch eine Zeit lang weiterhin mit Strom versorgen kann. 
  • Automatische Steuerung: Moderne Fensterputzroboter erkennen Hindernisse automatisch und umfahren diese. Daher sind sie für Fenster mit Fensterrahmen ebenso geeignet wie für rahmenlose Oberflächen. Auch die Putzwege werden meist automatisch erkannt. 
  • Sprühfunktion (optional): Besonders hochpreisige Fensterreinigungsroboter haben einen Wassertank mit Sprühdüse. Während der Reinigung können diese Roboter ständig Reinigungsmittel wie Glasreiniger oder eine andere Reinigungslösung auf die Scheibe sprühen, um sie anzufeuchten und die Reinigungsergebnisse noch zu verbessern. Informiere dich hier ausführlicher über Fensterputzroboter mit Sprühfunktion.
  • Reinigungsprogramme: Teilweise ist es möglich, aus mehreren Reinigungsprogrammen auszuwählen. Hier lohnt immer ein Blick in die Bedienungsanleitung. 
  • Steuerung: Die Steuerung kann bei den meisten Geräten via App oder Fernbedienung erfolgen, um die Handhabung zu erleichtern. In einem anderen Beitrag kannst du dich über die genaue Funktionsweise von Fensterputzroboter informieren.

All diese Features tragen dazu bei, dass Fensterreinigungsroboter bis jetzt noch verhältnismäßig teuer sind. Wer die hohen Anschaffungskosten nicht bewältigen kann oder möchte, kann also alternativ auch einen Fensterputzroboter mieten. 

Fensterputzroboter mieten – wie funktioniert das?

Falls Du einen Fensterputzroboter mieten möchtest, benötigst Du erst einmal einen Anbieter, der diesen Service zur Verfügung stellt. Hier hilft eine Google-Suche auf jeden Fall weiter. Je nach Anbieter funktioniert das Mieten dann immer etwas anders. In der Regel bekommst Du ein neues oder neuwertiges Gerät, welches nach der Nutzung durch eine andere Person aufbereitet und notfalls repariert wurde. Demzufolge funktioniert Dein Haushaltshelfer einwandfrei – auch dann, wenn er vorher schon einmal vermietet wurde. 

Für die Miete zahlst Du dann eine monatliche Gebühr. Bei den meisten Anbietern wird eine Mindestmietdauer vereinbart, die in der Regel bei wenigstens zwölf Monaten liegt. So decken die Hersteller die Kosten für die Wiederaufbereitung der vermieteten Fensterputzroboter. Vorher kannst Du den Roboter also nicht einfach zurückschicken. Danach ist oftmals eine monatliche Kündigung möglich. Häufig hast Du beim Mieten eines Fensterputzroboters auch die Option, das Gerät zu kaufen. Entweder mietest Du es so lange, bis Du es quasi abbezahlt hast oder Du kaufst es zwischendurch, indem Du den Restbetrag zahlst. 

Fensterputzroboter mieten ist oft teurer als kaufen

Fensterreinigungsroboter mieten – eigentlich klingt das doch nach einem fairen Deal, oder? Vergleichst Du jedoch die Preise, ist es nicht selten so, dass die Mietkosten die Kaufkosten am Ende übersteigen. Du gibst also bei der Miete mehr Geld aus, wenn Du das Gerät am Ende kaufen möchtest – gerade, weil Du auf Rabattaktionen oder etwaige Preissenkungen verzichtest. 

Auch die Mindestmietdauer sehe ich als problematisch an. Stellst Du nach einem Monat fest, dass der Putzroboter nicht zu Deinen Anforderungen passt, musst Du trotzdem noch ein Jahr lang die Miete weiter zahlen. Das ist dann wirklich hinausgeworfenes Geld, weil Du am Ende ja nicht einmal einen Fensterroboter hast, den Du weiterverkaufen könntest. 

In folgendem Artikel geben wir dir eine Checkliste an die Hand, welche dir zeigt ab wann sich der Kauf eines Fensterputzroboters sich für dich lohnt.

Fazit: Fensterputzroboter lieber kaufen statt mieten 

Meiner Meinung nach klingt es zwar zunächst verlockend, einen Fensterputzroboter zu mieten, allerdings ist der Kauf in der Praxis doch sinnvoller – vor allem unter Berücksichtigung der folgenden Argumente: 

  • Du bekommst für Dein Geld einen Fensterroboter, den Du behalten und im Zweifelsfall auch weiterverkaufen kannst
  • Du hast die Möglichkeit, das Gerät mindestens 14 Tage lang auszuprobieren und bei Nichtgefallen zurückzuschicken 
  • Du sparst im Vergleich zur Miete Geld 
  • Du kannst das Gerät auch in Raten abbezahlen – häufig auch per Null-Prozent-Finanzierung

Spielst Du nun mit dem Gedanken, Dir einen Fensterputzroboter zu kaufen, schau Dir gerne meine Testsieger an. Vielleicht ist darunter schon ein Modell, das zu Deinen Ansprüchen passt.

Hier sieht du eine Auflistung aller Blogbeiträge über Fensterputzroboter. So beispielsweise klären wir die Frage, ob sich ein Fensterputzroboter auch für kleine Fenster lohnt.


Ähnliche Beiträge

Hartboden mit einem Saugwischer richtig wischen

Bissell Crosswave Saugwischer

Saugwischer sind immer mehr im Kommen. Die Nachfrage steigt, weil auch die Reinigungsergebnisse besser werden. Wir haben uns einige Saugwischer über die letzten Jahre angeschaut und unsere Erfahrungen hier zusammengefasst. Du erfährst was auf welchem Hartbodenbelag zu beachten ist. Wann ist ein Saugwischer sinnvoll? Nach unseren Erfahrungen zuhause lohnt sich ein Saugwischer, wenn man eine […]

Über welche Sicherheitsmechanismen sollte ein Fensterputzroboter verfügen?

Fensterputzroboter sind in immer mehr Haushalten zu finden. Neben dem Staubsauger-Roboter und dem Wischroboter für den Boden erfreuen sich die Fensterreinigungsroboter einer wachsenden Beliebtheit. Ob von Winbot, Sichler, Hobot, Mamibot iGLASSBOT, Winclean oder Ecovacs – die Auswahl an Fensterrobotern ist im Moment enorm.  Bei der Auswahl eines Fensterreinigungsroboters gibt es einige Dinge, auf die Du […]

Lohnt sich der Einsatz eines Fensterputzroboters auch für kleine Fenster?

Es gibt Aufgaben im Haushalt, die ich gerne erledige – wie zum Beispiel die Bodenreinigung mit dem Staubsauger –, aber der Fensterputz gehört nicht dazu. Es ist einfach mühselig, Fenster für Fenster zu säubern, abzuziehen und am Ende doch noch Streifen übrig zu haben, die wegpoliert werden müssen. Aus Erfahrung weiß ich, dass ich mit […]


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *