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Testberichte: über 185 Staubsauger & Saugroboter auf unserer Teststrecke im Vergleich

Dirt Devil M612 Spider 2.0 Saugroboter

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Hersteller
Staubsauger Typ
Beutellos
Hartbodentest bestanden
Teppichtest bestanden
HEPA Filter vorhanden
Saugleistung (Watt)11 Watt
Betriebsgeräusch (dB)50 dB
EnergieeffizienzB

Der Dirt Devil M612 Spider 2.0 ist erst im Oktober 2016 als Nachfolger für den Dirt Devil M 607 auf den Markt gekommen. Seit Oktober hatten wir nun die Möglichkeit, diesen kleinen Haushaltshelfer zu testen. In unserem Haus haben wir Parkett, Teppiche in verschiedenen Florhöhen und Fliesen verlegt und können Ihnen deshalb ein ausführliches Fazit zum Test liefern.

Der M612 hat die Grundfunktion seines Vorgängers übernommen, hat aber auch eine wesentliche Eigenschaften verbessert. Der Hersteller hat hier die Kundenwünsche erhört und einen leistungsstärkeren Akku verbaut. Das Gerät fährt nun 30 Minuten länger als sein Vorgänger und kann mit einer ordentlichen Laufzeit von 90 Minuten glänzen. Diese Saugleistung ist schon recht hoch für einen Saugroboter in dieser Preisklasse.

Dirt Devil M612 Spider 2,0 Saugroboter, lange Laufzeit: 90 min, 3 Reinigungsprogramme, Extra flach 7 cm, geringes Gewicht 1,5 kg, weiß / schwarz / rot - Die Ausstattung des Dirt Devil M612 Spider 2.0

Wer eine praktische Ergänzung zum klassischen Bodenstaubsauger sucht und hier ein gutes Einsteigermodell erwerben will, der liegt mit dem Dirt Devil M612 Spider 2.0 bestimmt nicht daneben. Denn der Dirt Devil hat zwar nicht viele Zusatzfunktionen und hat auch sicherlich nicht die stärkste Saugleistung unter den Saugrobotern, aber er überzeugt dennoch bei der Reinigung von Hartböden. Die Reinigung Ihrer Teppichböden schafft er lediglich bei niedrigen Teppichen die auch keine große Dichte des Flors haben. Hierfür reichen seine 11 Watt Reinigungsleistung einfach nicht aus.

Mit seiner schwarz weißen Oberfläche sieht er sehr schick und edel aus. Die rote gummierte Umrandung des Roboters dient als Stoßschutz und verhindert somit Kratzer und Abschürfungen an Möbeln, falls der Roboter beim Reinigen dagegen fährt.  Der rote Stoßschutz setzt einen schönen farblichen Akzent.

Unter dem Gerät befinden sich seitlich zwei Räder und ein Rad vorne für den Richtungswechsel. Drei Fallsensoren sorgen dafür, dass das Gerät keine Treppen hinab stürzt. Die Sensoren sind in der Empfindlichkeit  an speziellen Reglern regulierbar.

Die Bedienung ist recht einfach. Auf dem Gerät finden Sie das Display mit Lade-/Batterieanzeige, Reinigungsanzeige und der Kontrollleuchte zum Entleeren des Auffangbehälters. Das war es dann aber auch schon. Das bedeutet, Gerät vollständig laden, AN-Schalter betätigen und schon geht’s los.

Der Lieferumfang beinhaltet zusätzlich zu dem Dirt Devil M612 Spider 2.0 den 14.4 Volt Nickel-Metalhydrith Akku, den Staubbehälter, 2 Rundbesen, das Netzteil und die Bedienungsanleitung.

Das Gerät hat drei Reinigungsmodis, die er aber selbst und im Zufallsprinzip wählt. Jedoch fahren alle drei ohne Navigation planlos durch den Raum. Durch die lange Laufzeit von 90 Minuten können Sie aber dennoch davon ausgehen, dass so gut wie jede Stelle Ihres Bodens gereinigt wird. Über manche Stellen fährt der Saugroboter allerdings auch mehrfach, was natürlich bei dem Zufallsprinzip nicht zu vermeiden ist. Fakt ist, je länger Sie den Sauger fahren lassen, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass jede Stelle einmal abgesaugt wird.

Aufgrund des fehlenden Navis kann der Roboter bei Akkuleerstand auch nicht automatisch in eine Ladestation fahren. Er bleibt einfach dort stehen, wo der Akku versagt hat und möchte dann gerne von Menschenhand an das Ladekabel gebracht werden.

Allerdings sollte dies aufgrund des geringen Gewichtes des Dirt Devil M612 Spider 2.0 von gerade einmal 1,5 Kilogramm für keinen ein Problem sein. Was natürlich nicht heißen soll, dass es nicht wesentlich praktischer ist, das Gerät würde das automatisch machen.

Man sollte allerdings das günstige Einsteigergerät von Dirt Devil nicht mit den hochwertigeren Geräten von iRobot, Ecovacs oder Neato vergleichen. Diese haben wesentlich mehr Funktionen als der M612, welche allerdings auch in einer wesentlich höheren Preiskategorie zu finden sind.

Die Reinigungsmodis

Dirt Devil M612 Spider 2,0 Saugroboter, lange Laufzeit: 90 min, 3 Reinigungsprogramme, Extra flach 7 cm, geringes Gewicht 1,5 kg, weiß / schwarz / rot - Der Dirt Devil M612 Spider 2.0 hat drei unterschiedliche Reinigungsmodis zu bieten und zwar den Zufallsmodus, Kreismodus und den Kantenmodus. Der Staubsauger fährt nach dem Zufallsprinzip durchs Haus und wählt auch die einzelnen Modis selbstständig. Diese kann man nicht am Gerät einstellen. Sobald er irgendwo mit dem Bumper anstößt, dreht er sich in eine andere Richtung und fährt weiter.

Der Zufallsmodus

Bei diesem Modus reinigt der Dirt Devil Saugroboter M612 im Zufallsmodus den Boden. Das heißt er fährt von Wand zu Wand und kehrt um, sobald er einen Kontakt mit der Wand bemerkt. Dieser Zufallsmodus dauert zwar etwas länger aber aufgrund der langen Akkulaufzeit von 90 Minuten ist die flächendeckende Reinigung dennoch gegeben.

Der Kreismodus

Für große Flächen reinigt der Saugroboter Dirt Devil M612 Spider 2.0 spiralförmig. Er startet an einem Ausgangspunkt und bewegt sich dann von dort aus im Kreis bis an den Rand des Raumes. Hier wird auf jeden Fall so gut wie jeder Fleck des Bodens gereinigt. Der Kreismodus wird wie jeder andere Modus zufällig vom Gerät selber ausgewählt.

Der Kantenmodus

Beim Kantenmodus orientiert sich der Spider 2.0 an der Wand. Er fährt diese entlang und sorgt so für die gründliche Reinigung bis in die Ecken. Aufgrund seiner flachen Bauweise von 7 cm kommt er auch gut unter Möbel und kann so auch hier jeglichen Schmutz und Haare aufnehmen, wo eine herkömmliche Staubsaugerdüse versagt, weil sie nicht flach genug ist.

Leider kann  man den Saugroboter Dirt Devil M612 Spider 2.0 nicht programmieren, so dass er zu einer bestimmten Uhrzeit von alleine anfängt zu saugen. Er fährt auch nicht alleine in die Ladestation, was eigentlich eine sehr praktische und komfortable Funktion beim Saugroboter ist.

Der Akku des Dirt Devil M612 Spider 2.0

Der Akku ist im Gegensatz zu dem Vorgängermodel M607 deutlich verbessert worden. Hatte der alte Akku noch 1.000 Ah, ist der neue Akku wesentlich leistungsfähiger mit 1.200 Ah. Dies bedeutet eine längere Laufzeit von über 30% und somit 90 Minuten. Das sollte ausreichend sein um eine Wohnung von ca. 75 m² zu reinigen.

Die Ladezeit  für den Akku dauert ca. 4 Stunden und ist im Vergleich zu der Saugdauer recht hoch. Praktischer wäre es auf jeden Fall, wenn der Saugroboter selbstständig in die Ladestation fahren würde und sich bei Akkuleerstand selbstständig aufladen würde. Denn danach könnte der Saugroboter seine Reinigung fortsetzen, selbst dann wenn keiner zuhause ist.

Der Dirt Devil M612 Spider 2.0 muss leider von Hand zum Ladekabel getragen werden, denn er bleibt bei Akkuleerstand einfach dort stehen wo er mit dem Saugen aufgehört hat. Das Ladekabel muss dann händisch an den Saugroboter angeschlossen werden. Sobald die Kontrollleuchte bestätigt, dass der Akku voll geladen ist, kann es mit der Reinigung weiter gehen.

Der Staubbehälter

Mit seinen 0,3 Litern Fassungsvermögen ist der Staubbehälter leider auch nicht besonders groß. Aber für ein bis zwei Reinigungsvorgänge ist dies auch ausreichend. Es kommt natürlich immer ganz auf den Verschmutzungsgrad Ihrer Wohnung an. Der Saugbehälter wird ganz einfach von oben heraus genommen. Erst die schwarze Abdeckung entfernen, eine durchsichtige Abdeckung entfernen, den Filter herausnehmen und schon findet man den Staubbehälter.  Diesen kann man einfach herausnehmen und über der Tonne entleeren. Dies ist unglaublich praktisch, da man sich den Kauf teurer Staubsaugerbeutel sparen kann und den Behälter so oft wie man möchte entleeren kann. Je öfter man diesen entleert, desto geringer ist die Ansammlung von Milben und Bakterien Kolonnen in dem Behälter. Den Behälter selbst kann man nach der Entleerung mit Wasser auswaschen, trocknen und wieder einsetzen.

Der Wechsel des Filters läuft wie oben beschrieben ab. Den Filter entnehmen und reinigen. Wir machen das immer mit einem anderen Staubsauger. Wir saugen den Filter einfach ab. Das regelmäßige Absaugung verhindert eine Verstopfung des Filters und erhöht somit die Lebensdauer des Filters und auch des Gerätes. Den Filter selber kann man nach Angaben des Herstellers mit Wasser auswaschen. Sie sollten aber unbedingt auf die vollständige Trocknung des Filters achten. Setzen Sie den Filter zu früh ein und dieser hat noch eine gewisse Restfeuchte, dann wird die Saugleistung Ihres Gerätes gleich null sein. Wir haben es getestet und können nur davon abraten.

Der Dirt Devil M612 Spider 2.0 bei der Arbeit

Seit zwei Monaten fährt der Dirt Devil M612 Spider 2.0 unsere Böden ab und hilft somit bei der Hausarbeit. Meist ist er ein zuverlässiger Helfer, jedoch hat er auch Schwächen beispielsweise bei der Teppichbodenreinigung.

Die Hartbodenreinigung des Dirt Devil M612 Spider 2.0

Bei der Hartbodenreinigung kann man dem Dirt Devil eine gute Saugleistung bestätigen. Egal ob Parkett oder Fliesen, der Saugroboter schafft auch die Fliesenfugen und hat die Brötchenkrümel die wir verteilt haben, gründlich aufgesaugt. Lediglich die größeren Krümel hat er erst einmal eine Zeitlang vor sich her geschoben und an einem Hindernis liegen lassen, da er dort die Richtung gewechselt hat. Beim zweiten oder dritten darüber Saugen hat er allerdings fast alles wieder aufgesammelt.

Die Ansaugöffnung ist für den Schmutz und Dreck groß genug, natürlich passt kein halbes Brötchen dort hinein, aber das ist ja auch nicht die Aufgabe eines Saugroboters. Hier geht es eher um kleinere Schmutzpartikel und um Haare, die auf dem Boden liegen. Und auch bei den herumliegenden Katzenhaaren unserer Pepsi konnte der Dirt Devil überzeugen. Bei großen Mengen kann es allerdings passieren, das die Haare oder herumliegende Wollmäuse sich in den Bürsten verfangen. Diese müssen dann von Hand aus den Bürsten entfernt werden, was aber auch keinen große Aufwand darstellt.

…. und die Teppichbodenreinigung

Das Absaugen unserer Niedrigflorteppiche sind noch ziemlich ordentlich. Allerdings ist festgetretener Schmutz für den Dirt Devil M612 Spider 2.0 kaum zu bewältigen. Bei mittelflorigen Teppichen ist meist schon das Besteigen des Teppichs eine Herausforderung für den M612. Wenn er es dann doch mal  schafft, hinauf zu kommen, wird lediglich ein Teil des Schmutzes entfernt. Der tiefer sitzende Schmutz ist für das Gerät nicht zu schaffen.  Hier ist dann doch die geringe Saugleistung von 11 Watt nicht ausreichend.

Unsere Hochflorteppiche hat das Gerät angefahren, und ihn als Hindernis erkannt. Er hat sich umgedreht und ist in die andere Richtung gefahren. Da wir dennoch überprüfen wollten, wie das Gerät mit dieser Florhöhe umgeht, haben wir den Dirt Devil M612 Spider 2.0 von Hand darauf gesetzt und binnen weniger Sekunden wieder herunter. Denn die Bürsten haben sich im Hochflor verfangen und das Gerät meckerte nur noch vor sich hin. Kein Vor und Zurück kommen mehr. Definitiv ist die Teppichbodenreinigung eine große Schwäche des Dirt Devil M612 Spider 2.0.

Unser Fazit – als Einsteigermodul für Hartböden zu empfehlen

Nach der dreimonatigen Testphase können wir nun ein abschließendes Testergebnis verfassen, wobei man immer das Preis-/ Leistungsverhältnis nicht aus den Augen verlieren darf.  Der Dirt Devil M612 Spider 2.0 ein gutes Einsteigergerät und für die Reinigung Ihrer Hartböden durchaus geeignet. Bei der Teppichbodenreinigung versagt der Dirt Devil M612 Spider 2.0 allerdings vollkommen. Schafft er gerade noch so Teppiche mit einer leichten Verschmutzung, so scheitert er bei der Reinigung mittel- und hochfloriger Teppiche vollkommen. Alleine das Aufsteigen auf diese Teppiche war ein Problem und bei der Reinigung haben sich die Bürsten im Flor verfangen.

Der Dirt Devil M612 Spider 2.0 kann keinen herkömmlichen Bodenstaubsauger ersetzen. Er dient lediglich als Haushaltshilfe und kümmert sich um die grobe Fußbodenreinigung. Als lästig empfinden wir das händische Laden des Gerätes, und die fehlende Programmierung.

Wenn Sie aber bereit sind, auf viele Funktionen anderer Saugroboter zu verzichten und lediglich Hartböden verlegt haben, dann kann man den  Dirt Devil M612 Spider 2.0 durchaus weiter empfehlen.

Durchaus positiv ist uns die geringe Lautstärke des Gerätes aufgefallen, denn mit seinen gerade einmal 50 dB ist der Dirt Devil M612 Spider 2.0 eines der leisesten Saugroboter die es auf dem Markt gibt. Sie können während des Saugens ohne weiteres Fernsehen oder auch Telefonate führen. Das leise Brummen des Gerätes stört hierbei kaum.

Da wir bereits viele Saugroboter getestet haben und auch durch die hochwertigeren Geräte verwöhnt sind, vermissen wir das selbstständige Arbeiten des Gerätes. Denn für uns gehört eindeutig das selbständige Befahren der Ladestation sowie die Programmierung auf bestimmte Uhrzeiten hinzu. Wenn man nun aber wieder das Preis-/ Leistungsverhältnis sieht dann sollte jedem klar sein, das der Hersteller aufgrund des niedrigen Preises auch in der Funktionsweise des Gerätes Einschränkungen machen muss.

Beutellos
Hartbodentest bestanden
Teppichtest bestanden
HEPA Filter vorhanden
Saugleistung (Watt)11 Watt
Betriebsgeräusch (dB)50 dB
EnergieeffizienzB
Durchfahrthöhe (mm)72 mm
Schwellen- / Steighöhe (in mm)12 mm
max. empfohlene Fläche (qm)75 qm
Zeitprogrammierung
Zeitprogrammierung im Wochenrhythmus
Laufzeit / Ladung (Minuten)90 Minuten
Ladezeit (max. in Min.)240 Minuten
ReinigungsmodusChaotisch
Anpassung an starken Schmutz automatisch
manuelle Spotreinigung
Absturzsicherung
Selbstaufladung
Multiroom / Etage fertigstellen
App / WLAN
Fernbedienung enthalten
Staubbehälter Volumen (ml)300 ml
Staubbehälter Füllanzeige

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