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Testberichte: über 450 Staubsauger & Saugroboter auf unserer Teststrecke im Vergleich

Roborock Q Revo

(5 / 5 bei 1143 Stimmen)

Preisvergleich

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649,00 € 849,00 €

inkl. gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 14. Juni 2024 12:12
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Preisverlauf
Hersteller
Staubsauger Typ,
Beutellos
Hartbodentest bestanden
Teppichtest bestanden
ideal für Haustiere
HEPA Filter vorhanden
Saugleistung (Watt)60 Watt
Saugleistung (Pa)5500 Pa
Betriebsgeräusch (dB)67 dB
EnergieeffizienzA

Gesamtbewertung

95%

"Topmodell unter den Saugrobotern mit Wischfunktion"

95%
sehr gut

Roborock Q Revo Saug- und Wischroboter im Test: Allroundtalent zum erschwinglichen Preis

Der Roborock Q Revo ist ein umfangreich ausgestatteter Saug- und Wischroboter. Er kann Deine Böden nach dem Staubsaugen noch gründlich durchwischen. Mit dabei ist eine Reinigungsstation, die den Schmutz aus dem Staubbehälter des Roboters herausholt und die Wischtücher auswäscht. Auf den ersten Blick bietet der Roborock Q Revo also dieselben Features wie das derzeitige Topmodell aus dem Hause Roborock – der S8 Pro Ultra.

Es gibt aber einen Unterschied, der gleich auf den ersten Blick auffällt: Während der S8 Pro Ultra rund kostet, kannst Du den Roborock Q Revo schon für 649,00 € zum Putzen durch Deine Wohnung schicken. Wie kann das sein? Warum ist dieser Reinigungsroboter so viel preiswerter – und dabei laut meinem Test trotzdem fast genauso effektiv bei der Reinigung? Ich wollte es herausfinden und habe daher den ausführlichen Praxistest mit diesem Modell durchgeführt.

Lies also unbedingt meinen Testbericht, wenn Du mit einem Multitalent in puncto Putzroboter liebäugelst und viel Wert auf eine gut durchdachte Wischfunktion legst. Der Roborock Q Revo ist wirklich autonom und eine erschwingliche Alternative für alle, die nicht mal eben 1500 Euro für einen Reinigungsroboter ausgeben möchten. In meinen Testbericht erfährst Du, welche Vorteile und Nachteile Dir der Roboter bietet und warum ich eine klare Kaufempfehlung für dieses Modell aussprechen kann.

 

Ein Blick auf die technischen Ausstattungsdetails des Roborock Q Revo

Wie immer hat mich vor dem Test interessiert, welche Funktionen, Produkteigenschaften und technischen Details der Saug- und Wischroboter mitbringt. Die wichtigsten Daten habe ich Dir im Folgenden zusammengefasst:

  • Maße des Roboters: 35,3 x 35,0 x 9,65 Zentimeter
  • Abmessungen der Reinigungsstation: 34,0 x 48,7 x 56,1 Zentimeter
  • Gewicht des Roboters: 4,54 Kilogramm
  • Saugkraft: 5500 Pascal
  • Lautstärke: 67 Dezibel
  • Lithium-Ionen-Akku mit 5200 mAh
  • maximale Akkulaufzeit: 180 Minuten
  • Ladedauer: etwa 300 Minuten
  • Multifunktions-Dockingstation: selbstwaschend, selbsttrocknend, selbstentleerend und selbstnachfüllend
  • Wassertank-Volumen: 80 Milliliter
  • Volumen des Staubbehälters: 350 Milliliter
  • Frischwasser-Fassungsvermögen der Station: 5000 Milliliter
  • Abwasser-Volumen der Station: 4200 Milliliter
  • Staubbehälter-Fassungsvermögen der Station: 2700 Milliliter
  • Wischfunktion mit anhebbaren und rotierenden Wischmopps
  • Reactive 3D-Hindernisumgehung mit strukturiertem 3D-Licht und Infrarot-Bildtechnik
  • PreciSense-LiDAR-Navigation inklusive 3D-Kartierung
  • Kartierungssystem für mehrgeschossige Häuser vorhanden
  • Steuerung via benutzerfreundlicher App
  • Sprachassistenz mit Amazon Alexa, Siri und Google Assistant

Ein Blick auf das Datenblatt zeigt also, dass es dem Roborock Q Revo an nichts fehlt. Er kann saugen und wischen, hat eine Mopplift-Funktion, ist mit einer Lasernavigation und einer Hinderniserkennung ausgestattet und bringt auch eine multifunktionale Dockingstation mit. Diese bietet eine Selbstreinigung des Roboters inklusive Absaugvorrichtung und führt eine Moppwäsche und -trocknung durch. Alle aktuellen Oberklassefeatures sind beim Roborock Q Revo also scheinbar mit an Bord. Aber dennoch ist der Saug- und Wischroboter viel günstiger als die Konkurrenz, also hat Roborock an irgendeiner Stelle gespart – aber wo?

Tatsächlich musste ich selbst auch etwas genauer hinschauen, um herauszufinden, wo die Unterschiede zu den teureren Oberklassemodellen wie dem Roborock S8 Pro Ultra sind. Denn der Hersteller hat dort gespart, wo es nicht direkt auffällt. So befindet sich auf der Unterseite nur eine Gummibürste und keinen DuoRoller. Für die Hinderniserkennung wird zudem eine einfachere Sensorik genutzt, die ohne KI-Algorithmen auskommt. Auch der integrierte Wasserbehälter für die Wischfunktion ist mit 80 Millilitern klein bemessen. Demzufolge musste der Roborock Q Revo im Test natürlich häufiger zu seiner Dockingstation zurückkehren, um den Wassertank aufzufüllen. Das verlängert den Putzvorgang. Vor meinem Praxistest war ich angesichts der kleinen, aber feinen Unterschiede dann doch sehr gespannt, ob der Roborock Q Revo dennoch eine gute Putzleistung und eine solide Navigation bietet. Und ich kann sagen: Ja, das tut er!

Die Reinigungsstation ist multifunktional

Die Reinigungsstation ist beim Roborock Q Revo serienmäßig mit dabei. Sie mag den Wohnraum optisch vielleicht nicht unbedingt bereichern, bietet aufgrund ihrer Multifunktionalität aber einen höheren Mehrwert als eine reine Absaugstation – die bei den meisten Saugrobotern auch nicht gerade ein Eyecatcher ist. Die Dockingstation ist mit allerhand Features ausgestattet, die Dir Dein Leben erleichtern werden.

Es gibt einen Tank für das saubere und einen Tank für das Schmutzwasser. Ersterer ist fünf Liter groß, zweiterer hat ein Fassungsvermögen von 4,2 Litern. Somit sind die Reservoirs ausreichend, damit Du nicht ständig nachfüllen oder ausschütten musst. Weiterhin befindet sich in der Dockingstation ein Staubbeutel, der bis zu 2,7 Liter Schmutz aufnimmt. Nach jeder Reinigung saugt die Station den Schmutz aus dem Schmutzbehälter des Roboters und befördert ihn in den Staubbeutel. Du musst Dich laut meinen Erfahrungen aus dem Test mehrere Wochen nicht selbst um das Entleeren beziehungsweise das Wechseln des Staubbeutels der Station kümmern. Super!

Die Dockingstation hat einen speziellen Reinigungsstreifen, der die Wischmopps nach der Verwendung selbstständig säubert. Anschließend werden sie von einem Gebläse mit 45 Grad Celsius warmer Luft trocken gepustet. Beim Wischen holt sich der Roborock Q Revo regelmäßig frisches Wasser aus dem Tank der Reinigungsstation. Er kann insgesamt eine Fläche von bis zu 400 Quadratmetern wischen. Fest steht also: In puncto Funktionsumfang steht die Dockingstation der Reinigungsstation des S8 Pro Ultra in keiner Weise nach. Sie ist mit Abmessungen von 34 x 49 x 56 Zentimetern sogar noch etwas kompakter und fügt sich daher gut in kleinere Wohnungen ein.

Was sonst noch zum Lieferumfang gehört

Als ich die Verpackung geöffnet habe, war ich natürlich gespannt, was sonst noch so an Zubehör in der Lieferung enthalten ist. Allzu hohe Erwartungen hatte ich diesbezüglich aber nicht, denn bei Roborock fällt das Zubehör erfahrungsgemäß eher spärlich aus. Da bildet auch der Roborock Q Revo keine Ausnahme. Neben dem eigentlichen Roboter und der Reinigungsstation sind nur wenige Extras enthalten:

  • Bedienungsanleitung
  • Stromkabel für die Dockingstation
  • Ersatz-Staubbeutel
  • zwei rotierende Wischblätter

Die beiden Wischmopps werden direkt an der Unterseite des Roborock Q Revo Saugroboters montiert. Es sind also keine Ersatz-Wischmopps dabei. Allerdings bekommst Du einen zusätzlichen Staubbeutel dazu, denn ein weiterer Staubbeutel ist bereits in der Station eingebaut.

Erster Eindruck: Verarbeitungsqualität und Design

Auf der Oberseite der Ladestation befinden sich die herausnehmbaren Frisch- und Schmutzwassertanks. Praktisch ist, dass sich schon ein Staubbeutel in der Dockstation befindet. Wenn Du ihn wechseln willst, musst Du nur die glänzende Klappe an der Front öffnen. Angeboten wird der Roborock Q Revo wahlweise in Schwarz oder in Weiß.

Zugegeben: In Bezug auf seine Optik kann der Roborock Q Revo nicht mit dem Roborock S8 Pro Ultra mithalten. Die Station ist sehr einfach und schnörkellos gehalten. Der Roboter selbst hat einen dicken Stoßfänger und wirkt eher plump – eben wie ein günstiges Modell von der Stange. Aber: Die Verarbeitungsqualität scheint auch bei diesem Robotersauger hoch zu sein und am Ende kommt es ja sowieso auf die Saug- und Wischleistung an. Die kleinen Abstriche beim Design kann ich persönlich daher verschmerzen.

 

Problemlose Inbetriebnahme

Die Montage und Installation sind beim Roborock Q Revo äußerst einsteigerfreundlich umgesetzt. Die beiden Hauptkomponenten – der Saugroboter und die Reinigungsstation – werden betriebsbereit geliefert. Du musst daher nur wenige Schritte ausführen, um eine vollständige Funktionsfähigkeit zu erreichen und den Robotersauger zu seiner ersten Reinigungsaufgabe loszuschicken. Im Test bin ich bei der Inbetriebnahme des Roborock Q Revo wie folgt vorgegangen:

  1. Auspacken, alles aus der Verpackung herausholen und die Schutzhüllen und Folien entfernen
  2. Die Basisstation und den Robotersauger an einer frei zugänglichen Position platzieren
  3. Stromkabel an die Dockingstation anschließen und mit der Steckdose verbinden
  4. Die separate Ein- und Auffahrtsrampe an der Basisstation anbringen
  5. Frischwassertank der Reinigungsstation mit Wasser befüllen
  6. Sitz des Staubbeutels überprüfen
  7. Die Roborock-App herunterladen und auf dem Smartphone installieren
  8. Die Tasten „Home“ und „Power“ auf der Oberseite des Geräts gleichzeitig betätigen, damit der Roboter den Konfigurationsmodus startet
  9. In der App eine Verbindung zum Saugroboter und zum heimischen Netzwerk herstellen

Nun kann der Roborock Q Revo losgeschickt werden, damit er seine erste Runde in der Wohnung dreht. Nebenbei wird er auch direkt mit der Raumkartenerstellung beginnen.

Benutzerfreundliche App mit vielen Konfigurationsmöglichkeiten

Die App bietet eine ähnlich umfangreiche Funktionsvielfalt wie der Roborock S8 Pro Ultra. Über die App kannst Du den Robotersauger entweder durch das ganze Zuhause schicken, ihn nur einzelne Räume ansteuern lassen oder ihm befehlen, lediglich verschmutzte Stellen zu säubern. Wenn Du willst, kannst Du dabei live zuschauen – per 2D- oder 3D-Karte in der App.

Vielfältige Funktionen in der App

Der Q Revo von Roborock merkt sich bis zu vier Grundrisse. Wasserdurchfluss und Saugkraft können nach Belieben für jeden Raum angepasst werden. Es gibt auch die Möglichkeit, Schaltpläne zu bestimmen. So definierst Du, wann der Robotersauger ohne Deine Aufforderung saubermachen soll. Auch Sperrzonen lassen sich einrichten. Diese befährt der Roborock Q Revo dann nie.

Außerdem kannst Du in der App einstellen, wie häufig und wie intensiv die Station die Mopps waschen und wie lange sie die Wischmopps trocknen soll. Obwohl Dir die App eine breite Fülle an Funktionen bietet, lässt sie sich doch schlüssig und übersichtlich bedienen. Auch als Neuling wirst Du Dich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit gut zurechtfinden.

Sprachsteuerung oder Tastenbedienung ebenfalls möglich

Als nettes Extra gibt es noch die Sprachsteuerung. Mit Sprachbefehlen für Amazon Alexa, Siri oder Google Assistant lässt sich der Roborock Q Revo starten oder stoppen. Allzu viele Funktionen sind über die Sprachsteuerung aber nicht verfügbar. Ebenso kannst Du die Tasten an der Oberseite des Geräts verwenden, wenn Du Dein Smartphone gerade mal nicht griffbereit hast.

Hohe Datensicherheit trotz Cloud-Anbindung

Manche Staubsaugerroboter-Besitzer machen sich Gedanken um die Datensicherheit, wenn sie ein Modell mit Kartierung haben. Tatsächlich benötigst Du ein Webkonto bei Roborock, um die App zu nutzen. Dafür musst Du Deine E-Mail-Adresse angeben und ein Passwort festlegen. Ebenfalls ist eine aktive Internetverbindung notwendig.

Die IP-Adresse wird an den Roborock-Server übertragen, um Firmware-Updates abzufragen. Aber: Der Hersteller erfährt nicht, wie es bei Dir daheim aussieht. Das garantiert Roborock. Es werden keine Einsatzprotokolle oder Grundrisse hochgeladen. Vorteilhaft ist in diesem Zusammenhang, dass der Roborock Q Revo – anders als frühere Modelle – keine Kamera zum Filmen der Hindernisse verwendet. Stattdessen greift er auf eine Sensorik zurück, welche die Objekte durch Lichtreflexionen wahrnimmt. Diese Ergebnisse werden nur für den Betrieb genutzt und nicht dauerhaft gespeichert.

Laut Roborock bescheinigen Zertifikate des TÜV, dass die IT des Roboters die wenigen erfassten Datenpunkte gut schützt, sodass Deine Privatsphäre gewahrt wird. Willst Du aber auf Nummer sicher gehen, kannst Du eine inoffizielle Firmware verwenden, um den Roboter vor jeglichem Cloud-Zugriff zu schützen. Tatsächlich gehören die Saugroboter von Roborock zu den wenigen, die das überhaupt ermöglichen.

Wie gut funktioniert die Navigation des Roborock Q Revo im Praxistest?

Der Roborock Q Revo hat einen Sensorturm für die LiDAR-Lasernavigation. Damit konnte sich der Robotersauger bei mir im Test schnell und präzise durch die Räume bewegen. Die erste Kartierung hat bei mir keine zehn Minuten gedauert. Hier war der Roborock Q Revo nur etwas langsamer als der S8 Pro Ultra. Das Gehäuse ist trotz Laserturm flach genug, sodass der Haushaltsroboter unter den meisten Möbeln ebenfalls staubsaugen und wischen kann.

Der Hersteller gibt die Kletterfähigkeit mit zwei Zentimetern an. Bei mir im Test hat er teilweise auch höhere Schwellen überwunden – etwa das Gestänge meiner Schwingstühle oder des Wäscheständers. Obwohl der Roboter hierbei kurz vom Boden abgehoben ist, hat er sich nicht festgefahren. Du musst also nicht mal unbedingt die Stühle wegräumen, bevor Du Deinen Roborock Q Revo saubermachen lässt.

Apropos wegräumen: Früher war vor jeder Reinigungsfahrt eines Robotersaugers erstmal noch aufräumen angesagt. Kleinkram kann mittlerweile aber liegen bleiben. Der Roborock Q Revo verfügt nämlich über eine Sensorik, die zu einer guten Hinderniserkennung beiträgt. Folgende Objekte habe ich auf der Teststrecke ausgelegt und der Roborock Saugroboter hat sie zuverlässig umfahren:

  • Hausschuhe
  • Socken
  • Trinkglas
  • Legosteine

Lediglich ein sehr dünnes Ladekabel hat der Roboter für kurze Zeit mitgenommen, aber das ist wohl zu verkraften. Auf die Hindernisse bewegt sich der Roborock Q Revo mit hoher Geschwindigkeit zu und bremst erst im letzten Moment. Ich habe tatsächlich das eine oder andere Mal die Luft angehalten und hatte Sorge, ob das Bremsmanöver noch gelingt. Tatsächlich blieben Kollisionen aber in nahezu allen Fällen aus.

Ist der Akku des Roborock Q Revo leistungsstark?

Der Akku bietet mit 5200 Milliamperestunden dieselbe Kapazität wie die meisten anderen Robotersauger der aktuellen Generation. Allerdings scheint er damit nicht so sparsam umzugehen, wie seine Konkurrenten das tun. Der Hersteller gibt zwar eine Akkulaufzeit von 180 Minuten an. Diese Werte erreicht der Roborock Q Revo aber nur, wenn Du ihn auf der niedrigsten Stufe saugen und nicht gleichzeitig wischen lässt.

Ich habe für den Test mal die höchste Saugkraft und die maximale Moppnässe eingestellt. Nach einer Stunde war der Akku dann nur noch bei 36 Prozent. Zum Vergleich: Der Roborock S8 Pro Ultra lag unter denselben Voraussetzungen nach einer Stunde noch bei einer Restkapazität von 46 Prozent. Dem Roborock Q Revo geht also etwas schneller die Puste aus.

Sobald der Akku langsam zur Neige geht, kehrt der Robotersauger wieder zu seiner Ladestation zurück. Dort wird der Akku fünf Stunden lang geladen, bis er wieder bei 100 Prozent ist. Im Anschluss setzt der Roboter seine Reinigung an der vorherigen Stelle fort – es sei denn, Du hast etwas Anderes definiert. Du kannst dem Roborock Q Revo über die App nämlich sagen, dass er zu bestimmten Zeiten nicht putzen soll. Dafür gibt es extra den Nicht-Stören-Modus.

 

Das Reinigungsergebnis im Test: Wie gut saugt und wischt der Roborock Q Revo wirklich?

Natürlich habe ich mir zu guter Letzt auch noch das Reinigungsergebnis des Roborock Q Revo ganz genau angeschaut. Das ist es schließlich, worauf es am Ende ankommt. Angesichts des deutlich niedrigeren Preises im Vergleich zum Roborock S8 Pro Ultra hatte ich Bedenken, dass man vielleicht Abstriche bei der Reinigungsleistung machen muss. Tatsächlich ist das aber nicht der Fall, wie ich jetzt schon einmal verraten kann. Der Roborock Q Revo konnte mich im Test mit seinem Reinigungsergebnis auf ganzer Linie überzeugen. Er saugt und wischt wie die teurere Konkurrenz.

Exzellente Saugleistung – auf Hartböden und auf Teppichen

Um die Saugleistung zu testen, habe ich wie immer eine Teststrecke präpariert. Haferflocken, Reis, Sand und Steinchen habe ich auf meinen Hartböden und Teppichen verteilt. Auf Laminat, Fliesen und anderen Hartböden nahm der Robotersauger auf höchster Stufe 96 Prozent aller Verunreinigungen auf. Auf meinem Teppich entfernte er ebenfalls 95 Prozent. Damit ist er ein sehr gründlicher Haushaltshelfer, dessen Saugkraft fast an die Saugleistung des S8 Pro Ultra heranreicht.

Der Unterschied besteht lediglich darin, dass Du beim Roborock Q Revo 500 Pascal weniger Saugkraft hast. Außerdem hat der Q Revo eben keine DuoRoller-Bürste, sondern nur eine Gummibürste. Dennoch ist der Unterschied bei der Saugkraft nicht signifikant. Da habe ich eher einen anderen Kritikpunkt: Der Q Revo verliert beim Hochheben Dreck – genauso wie der Q7 Max+. Klar, in der Praxis wirst Du nicht häufig einen Grund haben, den Roboter hochzuheben und an eine neue Position zu stellen. Dennoch sollte in diesem Fall kein Dreck herunterfallen. Das ist beim Roborock S8 Pro Ultra definitiv besser gelöst.

Sehr gute Wischleistung für gründliche Sauberkeit

Rundum zufrieden bin ich mit dem Ergebnis meines Wischtests. Ich habe auch hier ein paar Flecken auf der Teststrecke vorbereitet:

  • angetrockneten Senf und Ketchup
  • klebrigen Apfelsaft
  • Kaffeeflecken

Tatsächlich ist es den rotierenden Wischmopps des Q Revo auf Anhieb gelungen, die angetrockneten Flecken beim ersten Wischdurchgang  zu entfernen. Das klappte sogar noch besser als beim Roborock S8 Pro Ultra! Hier war ich wirklich positiv überrascht, denn eigentlich gibt Roborock an, dass das vibrierende Wischtuch bessere Ergebnisse erzielen würde als ein rotierendes Wischmopp-Duo. Mein eigener Test mit dem Roborock Q Revo hat diese Meinung aber widerlegt.

Wenn der Roborock Q Revo beim Wischen auf einen Teppich trifft, kann er – ebenso wie der S8 Pro Ultra – das Wischmodul anheben. Da die Wischmopps dicker sind als ein Wischtuch, hebt er sie sogar sieben Millimeter in die Luft. So wird sichergestellt, dass Dein Teppich nicht durchnässt wird – und das hat bei mir im Praxistest erstaunlich gut geklappt. Nur bei Hochflorteppichen kommt diese Technik an ihre Grenzen. In diesem Fall ist es dann besser, den Teppich in der App als Sperrzone zu definieren, damit der Roboter beim Wischen einen Bogen darum macht.

Nach dem Putzen fährt der Roborock Q Revo wie versprochen an die Selbstreinigungsstation. Dort rotieren die Mopps auf hervorstehenden Noppen, um sie sauber zu schrubben. Das hat im Test gründliche Ergebnisse erzielt. Auch die Ketchup- und Senfpampe, die nach dem Härtetest an den Wischmopps klebte, wurden von der Reinigungsstation entfernt. Wirklich klasse! Das dreckige Wasser wird im Schmutzwasserbehälter gesammelt. Dort kann es eine Weile im Tank bleiben, weil keine Gerüche bei der Lagerung auftreten. Alles in allem bin ich super zufrieden mit der Wischfunktion des Roborock Q Revo! Sie nimmt Dir eine Menge Arbeit ab, sorgt für gründliche Sauberkeit und trägt definitiv dazu bei, dass Du selbst kaum noch zum Wischmopp greifen musst.

 

Mein Fazit zum Roborock Q Revo: viel Leistung zum fairen Preis

In meinem Test hat der Roborock Q Revo einen rundum positiven Eindruck hinterlassen. Der Robotersauger mit herausragender Wischfunktion ist einsteigerfreundlich. Er wird so verschickt, dass Du sofort loslegen kannst und nicht erst noch lange die Einzelteile zusammenschrauben musst. Auch die Inbetriebnahme ist kinderleicht. Die App bietet Dir unzählige Funktionen, lässt sich aber dennoch übersichtlich und benutzerfreundlich verwenden.

Ich hatte den Roborock Q Revo für meinen Test ja täglich im Einsatz und habe mich sehr daran erfreut, wie er meine Böden sauber gehalten hat. Das hat richtig gut geklappt. Vor allem die Wischfunktion hat mich erstaunt, denn selbst mit hartnäckigeren und angetrockneten Flecken hatte der Roborock Q Revo keine Probleme. Die Reinigungsstation ist super, da sie Dir eine Menge Arbeit abnimmt. Sie sorgt dafür, dass Du den Reinigungsroboter wochenlang autark nutzen kannst. Die wichtigsten Vorteile und Nachteile, die mir im Test zum Roborock Q Revo aufgefallen sind, habe ich Dir noch einmal zusammengefasst:

Vorteile:

  • überzeugende Saug- und Wischkraft
  • rotierende Wischmopps
  • automatische Kartenerstellung
  • für mehrgeschossige Häuser geeignet
  • Selbstreinigung an der Multifunktionsstation
  • moderne Lasernavigation
  • kaum Kollisionen mit Hindernissen
  • benutzerfreundliche App mit vielen Einstellungsmöglichkeiten
  • Sprachsteuerung möglich
  • fairer Preis

Nachteile:

  • Kabel werden nicht so gut erkannt wie bei den Topmodellen
  • beim Hochheben fällt Dreck unten aus dem Gerät
  • Optik ist ein wenig altbacken

Ob ich eine Kaufempfehlung für den Roborock Q Revo aussprechen kann, wirst Du Dir sicherlich schon denken können: Ich empfehle diesen leistungsstarken Saug- und Wischroboter mit gutem Gewissen allen weiter, die nach einem autonomen Haushaltshelfer suchen. Er ist auf jeden Fall eine erschwingliche Alternative zum Roborock S8 Pro Ultra, die aber gerade in puncto Navigation, Reinigungsleistung und Benutzerfreundlichkeit nahezu genauso gut ist.

Jetzt entdecken: Aktuelle Saugroboter von Roborock im Vergleich

Beutellos
Hartbodentest bestanden
Teppichtest bestanden
ideal für Haustiere
HEPA Filter vorhanden
Saugleistung (Watt)60 Watt
Saugleistung (Pa)5500 Pa
Betriebsgeräusch (dB)67 dB
EnergieeffizienzA
Durchfahrthöhe (mm)97 mm
Wischfunktion
Mop / echtes Wischen
Absaugstation
App-Steuerung
Hinderniserkennung
Schwellen- / Steighöhe (in mm)10 mm
max. empfohlene Fläche (qm)100 qm
Zeitprogrammierung
Zeitprogrammierung im Wochenrhythmus
NavigationsmodusNavigiert / Linear
virtuelle Karte
Karte mit Sperrzone
Laufzeit / Ladung (Minuten)180 Minuten
Ladezeit (max. in Min.)300 Minuten
Anpassung an starken Schmutz automatisch
manuelle Spotreinigung
Absturzsicherung
Selbstaufladung
Multiroom / Etage fertigstellen
Fernbedienung enthalten
Staubbehälter Volumen (ml)350 ml
Staubbehälter Füllanzeige

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