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Testberichte: über 200 Staubsauger & Saugroboter auf unserer Teststrecke im Vergleich

Fensterputzroboter

Fenster putzen – wenn wir einmal ehrlich sind, gehört das doch zu den Aufgaben im Haushalt, auf die wir alle liebend gern verzichten würden, oder? Leider geht das aber nicht, denn wenn sich zu viel Schmutz an den Fensterscheiben ansammelt, wird der Blick nach draußen irgendwann fast unmöglich. Glücklicherweise gibt es heute für fast alles praktische Haushaltsroboter, die Dir die Arbeit abnehmen können. Auch automatische Fensterputzroboter sind im Handel erhältlich und erfreuen sich im Moment einer wachsenden Beliebtheit. Kein Wunder, denn sie nehmen Dir das komplette Fensterputzen ab und befreien Fenster- und andere Glasflächen völlig selbstständig von Verschmutzungen (du kannst dich auf dieser Webseite auch übrigens über die besten Wischroboter und Saugroboter informieren).

Fensterputzroboter Test

Das klingt vielversprechend? Finde ich auch! Deshalb war ich neugierig und habe einen umfangreichen Fensterputzroboter Test durchgeführt, um herauszufinden, was die aktuell im Handel erhältlichen Fensterroboter wirklich leisten. Wie gut sind die Reinigungsergebnisse? Sorgen sie tatsächlich für streifenfreie Sauberkeit? Welche Kaufkriterien sind bei der Anschaffung wichtig? Welche Marken haben hochwertige Fensterputzroboter im Angebot? Für wen lohnt sich der Kauf? Und welche Alternativen gibt es für diejenigen, für die ein automatischer Fensterroboter nicht das Richtige ist?

Die neusten Tipps zum Thema Fensterputzroboter

Mit all diesen Fragen habe ich mich für meinen großen Fensterputzroboter Vergleich beschäftigt und teile hier meine Antworten und Erkenntnisse mit Dir. Lies also unbedingt weiter, wenn Du den Kauf eines Fensterputzroboters in Erwägung ziehst und noch unsicher bist, ob Du Dich für oder gegen die Anschaffung entscheiden sollst.

Wie funktionieren die Fensterputzroboter aus dem Vergleich?

Die grundlegende Funktionsweise ist bei Fensterputzrobotern ähnlich wie bei den schon deutlich weiter verbreiteten Wischrobotern beziehungsweise Staubsaugerrobotern. Sie verfügen meist über spezielle Reinigungspads und eine ausgeklügelte automatische Navigation, sodass sie die Fenster in Deiner Wohnung völlig ohne Dein Zutun säubern können. Aus diesem Grund sprechen die Fensterroboter natürlich eine breite Zielgruppe an. Vor allem für ältere Personen oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen, die zum Fensterputzen nicht auf eine Leiter oder einen Stuhl klettern können, sind diese Haushaltsroboter interessant.

Ich persönlich finde die Technik hinter den elektronischen Fensterputzern sehr faszinierend. Wenn man ihnen bei der Arbeit zuschaut, fragt man sich schon, wie es ihnen gelingt, selbstständig die Fensterscheibe abzufahren. Die Funktionsweise der Fensterputzmaschinen lässt sich dabei wie folgt zusammenfassen:

  • Der Fensterputzroboter dockt direkt an der Fensterscheibe oder Glasfläche an – entweder per Unterdruck (Vakuum), per Saugnapf oder per Magnet
  • Nun wird das Gerät eingeschaltet – meist via Fernbedienung oder via Smartphone-App – und beginnt mit der Reinigung
  • Manche Fensterroboter verfügen über Reinigungstücher, oft sind sie aber mit zwei runden Reinigungspads (Mikrofaserpads) ausgestattet, die umeinander rotieren, um die Fensterscheibe von Verschmutzungen zu befreien
  • Dabei bewegt sich der Fensterroboter Zentimeter für Zentimeter über das Fenster, bis der Schmutz beseitigt ist
  • Bei vielen Modellen ist eine Sprühdüse mit an Bord, die einen Fensterreiniger direkt auf die Scheibe sprüht, um auch hartnäckige Verunreinigungen zu lösen
  • Viele Roboter sind mit einem Akku ausgestattet und arbeiten daher kabellos
  • Ein Notfall-Akku und ein Sicherheitsseil sorgen dafür, dass der Fensterputzer nicht von der Scheibe fallen kann

Sobald der Fensterputzroboter seine Arbeit erledigt hat, trägst Du ihn zum nächsten Fenster. Oftmals müssen die Reinigungstücher dann ausgetauscht oder ausgewaschen werden, denn sonst werden die kommenden Fenster nicht richtig sauber. Danach kann der Fenstersaugroboter mit der Reinigung der nächsten Fensterscheibe beginnen.

Fensterputzroboter: Welche Arten können im Vergleich unterschieden werden?

Ich habe mir für meinen Fensterputzroboter Test viele verschiedene Modelle angeschaut und kann insgesamt sagen, dass sich die Geräte im Großen und Ganzen gar nicht so sehr unterscheiden. Das oben beschriebene Funktionsprinzip ist bei fast allen Fensterputzrobotern ähnlich. Es gibt aber ein paar Unterschiede im Detail.

Fensterputzroboter mit externen Mikrofasertüchern

Auf der einen Seite sind da die Fensterputzroboter, bei denen das Mikrofasertuch nicht unmittelbar im Gerät integriert ist. Dann musst Du es vor jeder Nutzung selbst anbringen. Vorab ist es erforderlich, das Tuch anzufeuchten und das Reinigungsmittel aufzutragen. Bei diesen Geräten hast Du ein paar mehr Arbeitsschritte als bei Modellen mit integriertem Reinigungspad. Das bietet Dir allerdings auch einige wesentliche Vorteile:

  • Die Mikrofasertücher können zwischendurch leicht gereinigt und bei Bedarf auch ausgetauscht werden
  • Du findest im Handel einfach günstigen Ersatz für die Mikrofasertücher, sodass es kein Problem ist, wenn das Tuch mit der Zeit kaputtgeht oder aufgrund der häufigen Nutzung anfängt, Schlieren zu hinterlassen. Daher sind solche Fensterputzroboter auch beim häufigen Einsatz sehr langlebig.
Fensterputzroboter Reinigungspads

Die Qualität der Reinigungspads ist bei den Fensterputzrobotern ein entscheidender Faktor!

Fensterputzroboter mit integrierten Reinigungspads

Im Gegensatz dazu werden im Handel auch Fensterputzroboter angeboten, die über ein integriertes Mikrofaserpad verfügen. Diese bieten Dir eine besonders einfache Handhabung, denn Du musst Dich um kaum etwas selbst kümmern: Das Pad wird meist direkt vom Roboter angefeuchtet und mit Reinigungslösung versehen. Die Reinigungsergebnisse sind daher in der Regel besonders gut. Denn: Es wird sichergestellt, dass weder zu viel noch zu wenig Wasser beziehungsweise Glasreiniger zum Einsatz kommt.

Nichtsdestotrotz haben diese Fensterputzroboter auch Nachteile: Die Wartung ist aufwendiger und Du musst aufpassen, dass der Roboter immer ausreichend Wasser und Reinigungsmittel zur Verfügung hat. Sonst werden die Fenster auch nach der Reinigung nicht sauber sein, sondern unschöne Schlieren und Streifen zeigen. Auch die Reinigung der integrierten Pads kann zum Problem werden, denn nicht immer sind diese abnehmbar. Dann stellt die Säuberung eine ganz schöne Fummelei dar. Bei häufiger Nutzung verschleißen die Reinigungspads recht schnell, sodass Du schon nach relativ kurzer Zeit für Ersatz sorgen musst. Die Ersatzteile können dann je nach Hersteller recht teuer sein.

Welche Art von Fensterputzrobotern aus dem Vergleich besser für Dich geeignet ist, hängt vor allem von der Häufigkeit des Einsatzes ab: Nutzt Du den Fensterputzer beispielsweise nur einmal alle paar Monate, kannst Du ohne Bedenken eine Variante mit integrierten Reinigungspads wählen. Willst Du die Fenster hingegen einmal monatlich oder häufiger putzen, solltest Du ein Gerät bevorzugen, bei dem die Mikrofasertücher nicht direkt im Roboter verbaut sind.

Vorteile und Nachteile der aktuellen Geräte im Fensterputzroboter Test

Es ist nicht alles Gold, was glänzt – dieses altbekannte Sprichwort gilt auch bei den Fensterputzrobotern aus meinen Vergleich. Obwohl die Geräte Dir eine echte Arbeitserleichterung bieten und viele Vorteile haben, gibt es auch ein paar Nachteile, die für Deine Kaufentscheidung sicher nicht unerheblich sind.

In den nächsten Abschnitten stelle ich Dir die grundsätzlichen Pluspunkte der modernen Fensterputzroboter aus meinem Test vor. Außerdem erläutere ich Dir die Nachteile, die den einen oder anderen Interessenten aktuell doch noch davon abhalten, sich für einen automatischen Fensterroboter zu entscheiden.

Was für den Kauf eines Fensterputzroboters spricht

Zu den wichtigsten Vorteilen der Fensterputzroboter aus dem Test gehören meines Erachtens nach:

  • Für fast alle Scheibengrößen geeignet
  • Anwendung für nahezu jeden Fenstertyp möglich: normale Fenster in privaten Gebäuden, Schaufenster, Terrassenfenster, Balkonfenster und Industriefenster (hier findest du übrigens eine Auflistung der besten Industriesauger)
  • Auch für Mehrfachverglasung nutzbar
  • Perfekt für alle schwer erreichbaren Fenster
  • Teilweise auch für Dachfenster und Wintergärten geeignet
  • Oftmals mit Akkubetrieb für eine kabellose Nutzung, sodass keine Steckdose in der Nähe sein muss
  • Hohe Sicherheit ist gewährleistet
  • Automatische Steuerung und intuitive Bedienbarkeit via Fernbedienung oder App ist bei den meisten Geräten gegeben
  • Große Zeitersparnis in Gebäuden mit vielen Fenstern
  • In Firmen und Betrieben auf lange Sicht auch Geldersparnis, weil die Kosten für einen externen Dienstleiser entfallen
  • In aller Regel zufriedenstellende Reinigungsergebnisse dank mehrstufiger Reinigung

Der größte Pluspunkt liegt meiner Meinung nach in der Zeitersparnis. Du kannst Dich während der automatischen Fensterreinigung um andere Dinge im Haushalt kümmern oder eben einfach mal die Füße hochlegen und Dich ausruhen.

Fensterputzroboter Vorteile

Fensterputzroboter haben einige Vorteile. So kannst du dir mit diesen beispielsweise jede Menge Zeit sparen!

Gibt es bei Fensterputzrobotern auch Nachteile?

Nichtsdestotrotz gibt es bei den aktuellen Fensterputzrobotern aus dem Vergleich auch ein paar Kritikpunkte:

  • Hohe Anschaffungskosten im Vergleich zum normalen Fensterputzen mit handelsüblichen Reinigungsmitteln
  • Der Stromverbrauch im Haushalt erhöht sich durch die automatische Fensterreinigung
  • Aufwendige Wartung im Vergleich zu anderen Haushaltsrobotern
  • Ein gutes Putzergebnis lässt sich nur unter bestimmten Voraussetzungen erzielen

Insbesondere der letzte Punkt schreckt viele Interessenten ab. Denn: Mit allzu günstigen und daher minderwertigen Fensterputzrobotern lassen sich keine guten Reinigungsergebnisse erzielen. Zudem führen auch Bedienungsfehler dazu, dass Schlieren und Streifen auf den Fensterscheiben zurückbleiben – beispielsweise, weil zu viel oder zu wenig Wasser und/oder Reinigungslösung verwendet wird. Unabhängig davon kommen viele Geräte an ihre Grenzen, wenn die Fenster sehr stark verschmutzt sind. In diesem Fall ist eine Vorreinigung empfehlenswert. Alternativ kannst Du hartnäckige Verschmutzungen vermeiden, indem Du einfach die Intervalle zwischen dem Fensterputzen verkürzt. Dies stellt ja zumindest ab dem Kauf eines Fensterputzroboters kein Problem mehr dar.

Anwendungsbereiche: Für wen lohnt sich der Kauf eines Fensterputzroboters?

Wie mein ausführlicher Fensterputzroboter Test gezeigt hat, sind die Anschaffungskosten für ein solches Gerät nicht ganz ohne. Da stellt sich natürlich die Frage, für wen sich die Anschaffung wirklich lohnt und wer vom Kauf lieber (noch) absehen sollte. Grundsätzlich empfehle ich den Einsatz vor allem für Gebäude mit zahlreichen und großen Glas- und Fensterflächen. Das klassische Beispiel in privaten Haushalten ist hierbei natürlich der Wintergarten. Dort ist das Putzen der Fenster besonders mühselig und zeitaufwendig – und daher erfahrungsgemäß oftmals mit Rückenschmerzen, Armschmerzen und Muskelkater verbunden. Dazu kommt noch, dass die Reinigung hoher Glasscheiben auch nicht ganz ungefährlich ist. All diese Probleme kannst Du mit einem modernen Fensterputzroboter beheben.

Aber auch in Firmen oder Ladengeschäften müssen häufig viele Quadratmeter Fensterfläche gereinigt werden, was ebenfalls mit einem hohen Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden ist. Deshalb wird für das Fensterputzen oftmals ein externer Dienstleister beauftragt. Diese Kosten kannst Du Dir mit einem automatischen Fensterputzroboter sparen. Die Anschaffungskosten für den Roboter amortisieren sich im gewerblichen Umfeld wie etwa in Büroräumen, Hotels, Friseursalons, Geschäften und anderen Industriebereichen daher meist schon nach ein paar Monaten.

Vielleicht bist Du auch einfach ein absoluter Putzmuffel, wenn es um das Fensterputzen geht. Schon der Gedanke an den anstehenden Fensterputz verursacht Dir schlechte Laune, sodass Du diese Aufgabe so lange wie möglich aufschiebst und lieber dreckige Fenster in Kauf nimmst? In diesem Fall kann sich die Investition in einen automatischen Fensterputzroboter aus meinem Vergleich ebenfalls lohnen. Auch, wenn diese Geräte keine zu 100 Prozent perfekten Reinigungsergebnisse erzielen mögen, ist es doch eine deutliche optische Verbesserung im Vergleich zu Fenstern, die nur ein- oder zweimal im Jahr halbherzig geputzt werden.

Fensterputzroboter im Test: Die wichtigsten Kaufkriterien für die Anschaffung

Ziehst Du den Kauf eines Fensterputzroboters ernsthaft in Erwägung, gibt es etliche Kaufkriterien, die für die Anschaffung von großer Bedeutung sind. Deshalb möchte ich Dir in meinem Fensterputzroboter Test jetzt alle Funktionen und Eigenschaften vorstellen, die Du bei Deiner Kaufentscheidung unbedingt beachten solltest.

Reinigungsleistung

Das A und O beim Fensterputzroboter Vergleich stellt natürlich die Reinigungsleistung dar. Diese lässt sich aber leider gar nicht so einfach beurteilen. Kann man bei einem Saugroboter noch objektive Aussagen zur Saugkraft treffen, ist das bei den Fensterputzrobotern nicht möglich. Ein hochwertiger Putzroboter fürs Fenster sollte im Allgemeinen folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Reinigung möglichst ohne Schlieren und Streifen
  • Es bleibt kein Staub auf der Fensterscheibe zurück
  • Die Tücher verursachen keine Kratzer oder andere Beschädigungen
  • Die Reinigung ist bei normalen Fenstern mit Fensterrahmen ebenso möglich wie bei rahmenlosen Glasflächen

Natürlich ist es immer subjektiv, ob ein Fenster als perfekt sauber empfunden wird. Genau deshalb ist es sehr schwer, die einzelnen Fensterputzroboter in dieser Hinsicht einem Vergleich zu unterziehen. Ich empfehle Dir, einfach mehrere Testberichte zu den Fensterputzrobotern aus meinem Test zu lesen und auch die Kundenbewertungen für Deine Kaufentscheidung zu berücksichtigen. So kannst Du Dir selbst ein umfassendes Bild über die Reinigungsleistung der aktuellen Fensterputzroboter bilden. Alternativ hast Du die Möglichkeit, ein Gerät mit Garantie beziehungsweise Widerrufsrecht online zu bestellen. Solltest Du mit dem Reinigungsergebnis nicht zufrieden sein, kannst Du es dann immer noch wieder zurückschicken.

Geschwindigkeit

Große Unterschiede zeigten sich in meinem Fensterputzroboter Vergleich bei der Geschwindigkeit der Fensterreinigung: Manche Geräte benötigen für eine Fensterfläche pro Quadratmeter gerade einmal zwei Minuten, während andere für dieselbe Fläche bis zu zehn Minuten brauchen. Ich habe in meinem Fensterputzroboter Test festgestellt, dass eine Putzzeit von zwei bis vier Minuten pro Quadratmeter ideal ist.

Benötigt der Fensterputzroboter länger als fünf Minuten pro Quadratmeter, kann eigentlich nicht mehr von einer Zeitersparnis gesprochen werden. Klar, Du kannst Dich während der Reinigung anderen Aufgaben widmen, musst aber dennoch in der Nähe bleiben und den Putzprozess überwachen. Dazu kommt noch, dass die Geräte im Betrieb durchaus auch unangenehm laut werden können, sodass es schwierig sein kann, Dich nebenbei zu entspannen. Ich persönlich empfand die Fensterputzroboter, die im Vergleich sehr lange zum Putzen brauchten, daher eher als belastend und nicht wirklich als Arbeitserleichterung.

Möglichst niedrige Lautstärke

Womit wir auch schon beim nächsten wichtigen Kaufkriterium wären: der Lautstärke im Betrieb. Mein Fensterputzroboter Test hat gezeigt, dass die Geräte bei der Fensterreinigung meist eine Geräuschentwicklung zwischen 60 und 75 Dezibel verursachen. Das klingt in der Theorie nach einer relativ kleinen Abweichung, macht aber in der Praxis viel aus.

Zum Vergleich: Ein normales Gespräch hat einen Geräuschpegel von ungefähr 60 Dezibel, während 75 Dezibel eher dem Verkehrslärm an einer stark befahrenen Straße entsprechen. Gerade, wenn Du sensibel auf Geräusche reagierst oder in Deinem Haushalt kleine Kinder und/oder Haustiere leben, ist es ratsam, einen leisen Fensterputzroboter aus dem Vergleich auszuwählen. Du wirst Dich mit einem solchen Modell viel weniger gestört fühlen, wenn der automatische Haushaltshelfer Deine Fenster säubert. Auch Deine Nachbarn werden es Dir danken!

Unterschiedliche Reinigungsmodi

Im Idealfall sollte der Fensterputzroboter über mehrere Reinigungsmodi verfügen. Dies ist auch bei vielen Geräten gegeben, wie mein Fensterputzroboter Vergleich zeigt. Meist ist ein vollautomatischer Modus mit an Bord, bei dem der Roboter alles allein und ohne Dein Zutun erledigt. Darüber hinaus gibt es oftmals noch einen Modus, bei dem Du den Roboter selbst via App oder Fernbedienung steuern kannst.

Bei manchen Fensterputzrobotern kannst Du vorab auch wählen, ob Du eine Fensterscheibe säubern möchtest oder eine andere glatte Oberfläche – wie etwa Fliesen, Spiegel oder Glastüren. Solche Geräte sind dann natürlich besonders vielseitig einsetzbar, was die hohen Anschaffungskosten noch einmal mehr rechtfertigt.

Fensterputzroboter Reinigungsmodi

Hochwertige Fensterputzroboter verfügen über mehrere Reinigungsmodi und sind aus diesem Grund auch vielfältig einsetzbar!

Für Dachfenster und Wintergärten geeignet

Die größtmögliche Herausforderung für jeden Fensterputzroboter sind Wintergarten- und Dachfenster. Hier ist es besonders wichtig, dass sich die Roboter extrem gut an der Fensterscheibe festsaugen, damit sie nicht abstürzen. Möchtest Du mit dem Fensterputzroboter also Deine Dachfenster oder Deinen Wintergarten säubern, wähle ein Modell, das explizit für schräge Fenster geeignet ist.

In meinem Fensterputzroboter Test hat sich gezeigt, dass leichtex Schrägen für die meisten Fensterputzroboter kein Problem darstellen. Bei allzu großen Steigungen oder gar Überkopf-Arbeiten wird es dann aber oftmals kritisch. Informiere Dich daher vorab ganz genau, ob der von Dir ausgewählte Fensterroboter in der Lage ist, diese Herausforderung zu meistern.

Art der Navigation

Genau wie Saugroboter und Wischroboter für den Boden, die sogar Hindernisse erkennen und umfahren können, orientieren sich auch Fensterreiniger-Roboter mit Sensoren auf der glatten Oberfläche des Fensters. Diese Sensoren sollen auch dazu dienen, den Fensterrahmen als Abgrenzung des Fensters zu nutzen. Für rahmenlose Fenster oder Oberflächen kommen daher auch nur Roboter in Frage, die nicht auf den Rahmen für die Navigation angewiesen sind.

Besondres empfehlenswert sind laut meinem Fensterputzroboter Vergleich die Modelle mit Rahmenschutz. Die Seiten dieser Geräte sind so aufgebaut, dass sie dem Fensterrahmen entweder ganz knapp ausweichen oder dank ihrer Polsterung verhindern, dass der Rahmen zerkratzt oder anderweitig beschädigt wird.

Akkubetrieb oder Netzstecker?

Fensterreinigungsroboter werden im Handel in Bezug auf ihre Stromversorgung in zwei verschiedenen Varianten angeboten:

  1. Fensterputzroboter mit Akku
  2. Fensterreinigungsroboter mit Stromkabel

Vor- und Nachteile gibt es bei beiden Lösungen. Kann der Roboter nur mit Netzstecker betrieben werden, besteht nicht Risiko dafür, dass der Akku leer ist, bevor alle Fenster fertig geputzt sind. Nur ein Stromausfall oder ein das technischer Defekt kann dazu führen, dass die Fensterreinigung vorzeitig unterbrochen werden muss. Allerdings hat das Stromkabel am Fensterputzroboter auch Nachteile: Es droht Kabelsalat, der zum Beispiel die Dekoration auf dem Fensterbrett herunterschmeißen kann. Außerdem bist Du mit einem solchen Modell recht unflexibel und musst möglicherweise erst ein Verlängerungskabel ziehen, wenn keine Steckdose in der Nähe ist.

In dieser Hinsicht haben Fensterputzroboter mit Akku die Nase vorn. Du kannst ein solches Gerät überall nutzen – auch, wenn gerade keine Steckdose verfügbar ist. Es gibt kein Kabel, welches beim Fensterputzen stören oder Deine Deko zu Fall bringen könnte. Allerdings musst Du bei einem Akku-Fensterreinigungsroboter wirklich aufpassen, dass der Akku immer voll aufgeladen ist. Sollte der Akku plötzlich leer sein, stürzt der Roboter dank Notfall-Akku und Sicherheitsseil zwar trotzdem nicht gleich ab – allerdings ist es natürlich ärgerlich, wenn die Fensterreinigung nicht abgeschlossen werden kann.

Hohe Sicherheit

Ganz egal, ob Du Dich für einen Fensterputzroboter mit Stromkabel oder mit Akku entscheidest, ein Notfallakku sollte immer mit an Bord sein. Falls es zu einem Stromausfall kommt oder der normale Akku leer ist, stellt der Notstromakku die Stromversorgung weiterhin sicher. So kann ein Absturz vermieden werden. Notfallakkus haben meist eine Laufzeit zwischen zehn und 45 Minuten. In dieser Zeit sollte das Fensterputzen dann in der Regel auch beendet sein oder Du hast gemerkt, dass bei der Stromversorgung etwas nicht mehr stimmt und kannst das Gerät vom Fenster nehmen.

Falls jedoch auch der Notstromakku keine Energie mehr haben sollte, verhindert ein zusätzliches Sicherheitsseil, dass der Putzroboter einfach von der Scheibe fällt und auf dem Boden aufschlägt. Dieses Sicherungsseil ist auch unabhängig von der Stromversorgung sehr wichtig. Je nach der Art der Verglasung kann es bei schrägen Fensterscheiben nämlich passieren, dass das Vakuum einfach nicht mehr stark genug ist, um den Roboter an der Scheibe zu halten. Auch dann greift das Sicherheitssystem und bewahrt das Gerät vor einem ungebremsten Sturz.

Maße & Gewicht

Bei den Maßen der Fensterputzroboter aus dem Test gibt es keine großen Unterschiede. Prinzipiell gilt: Für kleine Fensterflächen und Fenster mit Sprossen sind kleinere Roboter empfehlenswert. Hast Du hingegen eher großflächige Fenster zu reinigen, wird ein entsprechend großer Fensterreinigungsroboter die Arbeit schneller erledigt haben.

Eine wichtige Rolle bei der Auswahl spielt das Gewicht. Mein Fensterputzroboter Vergleich hat gezeigt, dass manche Geräte weniger als ein Kilogramm auf die Waage bringen, während andere bis zu 3,5 Kilogramm wiegen. Mit einem solchen Gewicht kommen die meisten Fensterscheiben gut zurecht. Kritisch wird es aber in alten Häusern, die noch mit sehr fragilen Fenstergläsern ausgestattet sind. In diesem Fall entscheidest Du Dich am besten für einen leichten Fensterputzroboter, der unter zwei Kilogramm wiegt.

Art der Steuerung

Achte beim Kauf eines Fensterputzroboters aus meinem Vergleich auch auf die Steuerung des Geräts. Hierbei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  • Per Fernbedienung
  • Via App

Welche Variante Du bevorzugst, ist Geschmackssache. Gehörst Du ohnehin zu den Menschen, die gerne alles mit dem Smartphone erledigen, ist eine App-Steuerung sicher empfehlenswert. Für ältere oder nicht so technikaffine Menschen eignet sich hingegen eher ein Gerät, das sich ganz normal per Fernbedienung steuern lässt. Um mehr über die Einfachheit der Bedienung zu erfahren, ziehe gerne meine Testberichte zu Rate. Im Idealfall sollte der Fensterputzroboter intuitiv zu bedienen und zu programmieren sein, damit er auch wirklich eine Arbeitserleichterung ist und Dir eine Zeitersparnis bietet.

Verarbeitungsqualität

Selbstverständlich ist auch die Verarbeitungsqualität ein wichtiges Kaufkriterium, wenn Du Dir einen Fensterputzroboter anschaffen möchtest. Je hochwertiger die verwendeten Materialien sind, desto langlebiger und haltbarer ist auch Dein neuer Haushaltshelfer. Lass lieber die Finger von Geräten aus billigem Plastik, denn sie gehen meist schnell kaputt.

Wartung & Pflege

Genauso wie jeder Haushaltsroboter braucht auch der Fensterputzroboter ein gewisses Maß an Pflege. Wichtig ist aber, dass die Wartung nicht zu aufwendig ist, denn wenn Du dafür genauso lange brauchst wie für den eigentlichen Fensterputz von Hand, erfüllt das Gerät seinen Zweck nicht mehr. Die einzelnen Elemente sollten sich mühelos abnehmen und reinigen lassen.

Fensterputzroboter Wartung und Pflege

Achte darauf auf ein Modell zurückzugreifen, bei welchem die Wartung schnell und einfach funktioniert!

Bei manchen Geräten ist das leider nicht der Fall: In meinem Fensterputzroboter Test hat sich gezeigt, dass das Abnehmen und Einsetzen der Reinigungspads mitunter in einer echten Fummelei ausarten kann. Informiere Dich also auch hierüber vorab mithilfe meiner Testberichte und den Bewertungen anderer Kunden. Natürlich findest du auf dieser Webseite auch noch Testberichte bezüglich anderer Staubsaugerarten, wie beispielsweise Handstaubsauger oder Zyklonstaubsauger.

Zubehör

Zu guter Letzt solltest Du Dich vor dem Kauf eines Fensterputzroboters auch über das mitgelieferte Zubehör informieren. Bei manchen Geräten musst Du beispielsweise die Mikrofasertücher noch separat kaufen, weil sie nicht im Lieferumfang enthalten sind. Das ist natürlich ärgerlich, denn ohne diese Tücher kann der Putzroboter nicht mit der Arbeit beginnen.

Bei manchen Fensterputzrobotern hingegen ist viel Zubehör im Lieferumfang dabei. So ist beispielsweise häufig eine spezielle Reinigungsflüssigkeit im Preis inbegriffen. Wirf also vor dem Kauf einen Blick auf den Lieferumfang und informiere Dich auch darüber, welches praktische Zubehör Du noch extra kaufen kannst – und welcher Preis dafür verlangt wird.

Hersteller: Welche Marken überzeugen im Fensterputzroboter Vergleich?

In meinem Fensterputzroboter Test habe ich mir etliche Geräte von unterschiedlichen Marken, die in diesem Bereich marktführend sind, genauer angeschaut. Fensterputzroboter, die im Vergleich zur Konkurrenz besonders gut abschneiden, werden dabei insbesondere von folgenden Herstellern angeboten:

  • Winbot von Ecovacs
  • Mamibot iGLASSBOT
  • Hobot
  • Sichler
  • WINclean
  • Vorwerk
  • Windoro

Die aktuellen Fensterroboter dieser Marken solltest Du Dir auf jeden Fall einmal genauer anschauen, wenn Du Dir einen automatischen Fensterputzer anschaffen möchtest.

Fenster putzen mit dem Fensterputzroboter – so einfach geht’s

Die Bedienung eines Fensterputzroboters gestaltet sich in den allermeisten Fällen sehr einfach. Die Steuerung ist im Prinzip selbsterklärend. Trotzdem möchte ich Dir hier noch einmal genauer erläutern, wie Du beim Fensterputzen mit dem Fensterputzroboter prinzipiell vorgehen solltest:

  1. Die Reinigungspads mit Mikrofaserbezug werden am Fensterputzroboter angebracht. Dafür werden sie entweder per Klettverschluss befestigt oder einfach übergezogen.
  2. Nun musst Du bei den meisten Modellen noch einige Sprühstöße Fensterreiniger auf die Pads sprühen.
  3. Stecke jetzt das Stromkabel an, falls Du ein kabelgebundenes Modell besitzt.
  4. Setze den Roboter in eine Fensterecke und betätige den Einschalter. Jetzt wird er einen Unterdruck erzeugen, um sich an der Fensterscheibe festzusaugen. Danach startet er mit der Reinigung.

Normalerweise musst Du nun nichts mehr tun. Der Fensterputzroboter erledigt die Säuberung der Scheibe vollkommen automatisch. Oftmals hast Du aber die Möglichkeit, per Fernbedienung oder App manuell in die Reinigung einzugreifen. Das macht beispielsweise Sinn, wenn Du eine stark verschmutzte Stelle der Fensterscheibe noch einmal gründlich nachputzen möchtest. Sobald der Roboter den Reinigungsvorgang abgeschlossen hat, nimmst Du ihn von der Scheibe. Jetzt solltest Du die Reinigungspads auswaschen oder austauschen. Danach kannst Du ihn an die nächste Fensterscheibe setzen und das nächste Fenster putzen.

Welche Alternativen zu Fensterputzrobotern gibt es?

Nicht jeder ist mit einem Gerät aus meinem Fensterputzroboter Test gut beraten. Für viele Menschen eignen sich andere Fensterputzgeräte oder Verfahren zum Fensterputzen besser. Folgende Alternativen hast Du:

  1. Fenster normal per Hand putzen – mit Eimer, Putzmittel (Glasreiniger), Lappen, Schwamm, Fensterwischer und/oder Abzieher
  2. Fenster mit einem Fenstersauger säubern: Er erleichtert Dir zumindest das Abziehen, weil er das Schmutzwasser vom Fenster absaugt und somit für eine streifenfreie Sauberkeit sorgt
  3. Dampfreiniger für das Fenster: Damit kannst Du erstens starke Verunreinigungen lösen und zweitens oftmals auch das überschüssige Wasser vom Fenster wieder absaugen – und so für saubere Fenster ohne Schlieren sorgen, ohne chemische Fensterreiniger nutzen zu müssen

Beim manuellen Putzen hast Du natürlich den Vorteil, dass Du Dir die Anschaffungskosten für teure Fensterputzgeräte komplett sparst. Gelingt Dir der Fensterputz auf diese Weise streifenfrei, mühelos und schnell, würdest Du diesen Fensterputzroboter Test aber wahrscheinlich gar nicht lesen, weil Du einen solchen Helfer dann schlichtweg nicht benötigen würdest.

Möchtest Du Dir den Fensterputz also erleichtern, ohne gleich einen Fensterputzroboter zu kaufen, solltest Du Dir einmal Fenstersauger oder Dampfreiniger für das Fenster genauer anschauen. Beide Geräte nehmen Dir beim Fensterputz einige Arbeitsschritte ab und unterstützen Dich dabei, diese unliebsame Aufgabe schnell und effektiv über die Bühne zu bringen. Dabei sind beide Geräte noch um Einiges preiswerter als richtige Fensterputzroboter. Die Anschaffung ist daher vor allem für preisbewusste Fensterputzmuffel interessant.

Fazit zum Fensterputzroboter Test: Lohnt sich der Kauf für Dich?

Nach meinem umfangreichen Fensterputzroboter Test komme ich zu dem Schluss, dass ein solcher Wischroboter für die Fenster im Alltag schon eine erhebliche Erleichterung darstellen kann. Das gilt aber nur, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Der Putzroboter sollte hochwertig verarbeitet sein, um Dir wirklich die Arbeit abzunehmen. Zudem sollte er natürlich die Fenster gründlich und sauber reinigen. Sicherlich benötigt nicht jeder einen Fensterputzroboter. Meiner Meinung nach lohnt sich der Kauf aber zum Beispiel in folgenden Fällen durchaus:

  1. Du hast sehr viele und/oder große Fensterflächen zu putzen
  2. Deine Fenster sind teilweise schwer erreichbar, sodass das Putzen äußert mühselig ist
  3. Du gehörst zu den Menschen, die einfach keine Lust auf das Fensterputzen haben und daher nur notgedrungen ein- oder zweimal im Jahr putzen und sonst durch dreckige Scheiben schauen
  4. Du hast gesundheitliche Einschränkungen, weshalb der Fensterputz für Dich kaum möglich oder mit starken körperlichen Anstrengungen und/oder Schmerzen verbunden ist
  5. Du möchtest Dir für Dein Unternehmen die Kosten für die Beauftragung eines Dienstleisters zum Fensterputzen sparen

Mein Fensterputzroboter Vergleich hat aber auch gezeigt: Viele Fensterreinigungsroboter bekommen schlechte Bewertungen von anderen Käufern, weil das Reinigungsergebnis für sie nicht zufriedenstellend ist. Das muss aber gar nicht unbedingt an den Robotern liegen, sondern hat mitunter auch mit einer falschen Handhabung zu tun. Typische Bedienungsfehler eines Fensterputzroboters sind:

  • Zu viel oder zu wenig Reinigungsflüssigkeit verwendet
  • Reinigungspads sind zu feucht oder zu trocken
  • Die Fenster waren vor dem Fensterputz zu stark verschmutzt – in diesen Fällen muss manuell vorgereinigt werden

Wenn Du auf diese Aspekte achtest, lassen sich mit den von mir im Fensterputzroboter Test gut bewerteten Modellen auch ordentliche Reinigungsergebnisse erzielen. Natürlich ist der Anschaffungspreis für die automatischen Fensterputzer dennoch hoch, sodass Du gut abwägen musst, ob Du ein solches Gerät benötigst oder nicht. Prinzipiell kann ich die praktischen Haushaltsroboter weiterempfehlen.