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Testberichte: über 200 Staubsauger & Saugroboter auf unserer Teststrecke im Vergleich

Die besten Wischsauger im Vergleich

Staub wischen, die Böden saugen, nass wischen: Der Hausputz bereitet den wenigsten Leuten Freude. Auch ich gehöre zu den Menschen, die es sich lieber einfach machen. Gerne nutze ich Saugroboter, Wischroboter und Fensterputzroboter, um mir die Arbeit zu erleichtern. Leider erfüllen die meisten Nasswischroboter ihre Aufgabe nicht zu meiner 100-prozentigen Zufriedenheit, sodass ich hin und wieder doch von Hand heranmuss. Doch ehrlich: Das Schrubben mit dem Wischmopp versuche ich zu vermeiden, wann immer es geht.

Wie gut, dass es auch für den manuellen Hausputz einige praktische Geräte gibt, die einem diese lästige Arbeit abnehmen. Ganz vorne mit dabei bei der Hartbodenpflege sind Wischsauger! Ein solches Reinigungsgerät verfügt über eine Saug- und Wischfunktion. Ergo kann es den Boden in einem Durchgang saugen und rutschen. Das klingt doch nach einer enormen Arbeitserleichterung, nicht wahr? Ich habe mir schon etliche Wischsauger von verschiedenen Herstellern angeschaut und diese im Warentest ausgiebig ausprobiert. Deshalb kann ich klar sagen: Ja, solche Saugwischer erleichtern Dir die Hausarbeit wirklich drastisch.

Also wurde es Zeit für einen großen Wischsauger Vergleich. Aktuell liegen die Modelle UWANT X100, Tesvor R5 und Neatsvor T30 ganz vorne, denn sie bieten eine herausragende Wischleistung zu einem fairen Preis. Auch die Handhabung überzeugt. Lies gerne meinen Wischsauger Test, um mehr über meine Favoriten unter den Saugwischern zu erfahren. Außerdem habe ich weiter unten einen ausführlichen Ratgeber-Bereich für Dich vorbereitet, der Dir beim Kauf und der Nutzung eines Wischsaugers helfen wird.

Das sind meine Favoriten unter den Wischsaugern

Die Staubsauger-Hersteller haben längst erkannt, dass die Nachfrage nach leistungsstarken und effizienten Wischsaugern steigt. Demzufolge erscheinen seit einiger Zeit immer neue Modelle im Handel. Meine aktuellen Kauftipps für Saugwischer sind:

In den nächsten Abschnitten stelle ich Dir diese Geräte etwas detaillierter vor und verrate Dir, für wen sie sich eignen und weshalb sie mir so gut gefallen.

1. Mein absoluter Testsieger: UWANT X100

Der UWANT X100 ist für mich der momentane Testsieger, wenn es um moderne Wischsauger geht. Wie Du in meinem Testbericht zum UWANT X100 Wischsauger nachlesen kannst, überzeugt er mich vor allem durch die exzellente Saug- und Wischleistung. Der kabellose Akkusauger nimmt losen Schmutz wie Tierhaare, Krümel, Sand und Steine auf und bekämpft auch klebrige Flecken.

Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 50 Minuten – bei mir im Test waren es im Realbetrieb bei unterschiedlichen Saugstufen immerhin 32 Minuten – hebt er sich ganz klar von der Konkurrenz ab. So lange halten nämlich die wenigsten Wischsauger durch. Diese Zeit reicht auch aus, um Deine Hartböden in der Wohnung gründlich zu säubern.

Darüber hinaus bietet der Saugwischer aber noch zwei weitere Punkte, mit denen er die Mitbewerber hinter sich lässt:

  1. Das Wischmodul hat zwei Rollen und kann nicht nur vorwärts, sondern auch seitwärts und rückwärts bewegt Das erleichtert die Handhabung und trägt dazu bei, dass auch die Randbereiche gut gesäubert werden können.
  2. Der Saugwischer hat eine Zerschneidungsfunktion. Wickeln sich lange Haare – egal ob von Haustieren oder Personen mit langen Haaren – um die Bürsten, ist es oft schwierig, diese wieder zu herauszubekommen. Genau deshalb werden sie beim UWANT X100 automatisch in der Basisstation zerschnitten und dann entfernt. Gleichzeitig wird der Saugwischer auch automatisch gereinigt.

Aktuell ist der UWANT X100 preislich im oberen Segment angesiedelt. Dafür bietet er Dir aber auch wirklich zwei Alleinstellungsmerkmale, die Du bei der Konkurrenz vergeblich suchst. Gerade wenn ein Haushaltsmitglied lange Haare hat oder in Deinem Haushalt Tiere leben, bist Du mit dem UWANT X100 gut beraten und jeder Euro lohnt sich.

2. Der Zweitplatzierte: Tesvor R5

Nach meinem Test zum Tesvor R5 Wischsauger komme ich zu dem Schluss, dass auch dieses Modell viele Vorteile bietet und daher auf dem zweiten Platz landet. Er kommt vor allem für Personen infrage, für die der UWANT X100 zu teuer ist, denn er stellt eine erschwingliche Alternative dar. Trotzdem  kann sich der Tesvor R5 auf jeden Fall sehen lassen: Mit einer Saugkraft von bis zu 13.000 Pascal, einem großen Wassertank und einer komfortablen Handhabung konnte er mich im Test überzeugen. Die Akkulaufzeit beträgt im Auto-Modus 45 Minuten, im Max-Modus sind es 15 Minuten. Damit gibt er im Vergleich zum UWANT X100 etwas schneller auf, aber bietet immer noch eine lange Akkulaufzeit.

Mit an Bord ist bei meinem Zweitplatzierten auch eine Selbstreinigungsfunktion. Das nimmt Dir noch einmal viel Arbeit ab. Bei der Selbstreinigung verwendet der Tesvor R5 das Wasser aus dem Frischwassertank, um die Walze und die Bürste ordentlich durchzuspülen. So hast Du wieder einen Arbeitsschritt weniger und musst das Wischmodul seltener von Hand reinigen.

Ein paar Kritikpunkte habe ich in meinem Test aber auch gefunden. Bei öligen Flecken kann es passieren, dass die Walze verklebt. Auch die Ladezeit ist vergleichsweise lang. Die Bürstenwalze ist relativ groß, was die Reinigung in kleinen, engen und verwinkelten Räumen etwas erschwert – vor allem, wenn Du viele Möbel oder Deko-Artikel hast. Davon abgesehen überzeugt der Tesvor R5 mich aber auf ganzer Linie. Vor allem mit dem Reinigungsergebnis bin ich sehr zufrieden, weshalb sich dieser Saugwischer den zweiten Platz wirklich verdient hat.

3. Auch auf dem Siegertreppchen: Neatsvor T30

Der Neatsvor T30 klettert als Drittplatzierter im Wischsauger Vergleich noch auf das Treppchen. Wenn Du ihn mit dem Tesvor R5 vergleichst, fällt Dir sicher auf, dass die beiden Geräte fast baugleich sind. Auch ihre Leistungsdaten sind im Großen und Ganzen identisch. Die Unterschiede stecken im Detail, denn der Neatsvor T30 hat im direkten Vergleich zwei kleine Nachteile: Er bringt etwas weniger Zubehör mit. Die Ersatzwalze und der Ersatzfilter, die beim Tesvor R5 mit dabei sind, fehlen hier.

Neatsvor T30 Nass Trockensauger

Außerdem ist der Neatsvor T30 minimal lauter im Betrieb als der Tesvor R5. Genau das sind auch die Gründe dafür, weshalb der Neatsvor T30 Wischsauger bei mir im Vergleich eben nur den dritten Platz belegen konnte. Dennoch haben mich im Test viele Features überzeugt:

  • saugt und wischt in einem Arbeitsgang
  • Selbstreinigungsfunktion für weniger Arbeit nach dem Putzen
  • kabellose Stromversorgung mit langer Akkulaufzeit
  • großer Wassertank für eine lange Reichweite
  • mit integrierter UV-Lampe zum Abtöten von Milben und Bakterien

Auch in preislicher Hinsicht ist der Neatsvor T30 wirklich top. Er ist günstiger als die Konkurrenz, die nicht unbedingt bessere Features bietet. Das Reinigungsergebnis lässt keine Wünsche offen: Laminat, PVC, Linoleum, versiegeltes Parkett, Fliesen – alle Hartböden werden effektiv gereinigt und sind nach dem Putzen blitzblank. Sogar Teppiche lassen sich mit dem Neatsvor T30 grob reinigen und auffrischen. Empfehlenswert ist der Wischsauger von Neatsvor für alle, die einen preiswerten und komfortablen Akku-Wischsauger suchen. Für weitere Informationen kannst Du gerne meinen Testbericht zum Neatsvor T30 lesen.

4. Top Wischsauger: Eureka FC9 bzw. AK9

Wie Du in meinem Eureka FC9 Test nachlesen kannst, bin ich auch von diesem Wischsauger überzeugt: Er saugt und schrubbt gleichzeitig und sorgt für sichtbare Sauberkeit auf Deinen Hartböden. Dadurch hast Du eine große Zeitersparnis – und zwar ohne Dir anschließend die Hände dreckig zu machen, denn auch der Eureka FC9 hat eine Selbstreinigungsfunktion. Du musst ihn lediglich in die Ladeschale stellen, den Fußschalter betätigen und schon beginnt der FC9 mit der automatischen Selbstreinigung.

Bei meinem Viertplatzierten im Wischsauger Vergleich überzeugt das Reinigungsergebnis ebenfalls: Flecken und Verunreinigungen werden entfernt, ohne dass sich Wasserpfützen oder Schlieren bilden. Der Sauger nimmt das Schmutzwasser nämlich sofort wieder auf. Lediglich die Ecken und Ränder werden durch die Bodenwalze nicht gut gereinigt. Hier musst Du von Hand nachputzen, weil das Wischmodul einfach nicht richtig bis in die Ränder gelangt. Die Saugkraft ist insgesamt zufriedenstellend, wenngleich Teppiche nicht komplett rückstandslos gereinigt werden. Als Wischsauger ist der Eureka FC9 aber ohnehin eher für die Nassreinigung Deiner Hartböden gedacht. Praktische Zusatzfunktionen dieses Saugwischers sind:

  • Wasserelektrolyse zur Reinigung des abgegebenen Frischwassers
  • Schmutzgraderkennung
  • automatische Anpassung der Wassermenge
  • Sprachassistent

Bei der Bedienung und Verwendung genießt Du einen hohen Komfort, wenngleich der Eureka FC9 mit 5 Kilogramm Leergewicht etwas schwer ist. Das bemerkst Du aber nur, wenn Du ihn von einer Etage in die andere tragen musst. Alles in allem bekommst Du mit dem Eureka FC9 einen sehr guten Wischsauger mit guter Reinigungsleistung zum fairen Preis.

5. Der 3-in-1 Wischsauger: BISSELL 17132 CrossWave

Eine 3-in-1-Funktion verspricht Dir der BISSELL CrossWave, denn er kann saugen, wischen und trocknen. In der Tat erledigt der CrossWave seine Aufgaben gut, wie ich Dir auch in meinem Testbericht zum BISSELL CrossWavegenauer beschrieben habe. Er kommt mit trockenem Schmutz ebenso zurecht wie mit nassem Schmutz, wodurch er sich sehr flexibel einsetzen lässt.  Die Highlights des Saugwischers von BISSELL sind:

  • sehr gute Verarbeitung
  • einfache und komfortable Bedienung
  • umfangreiches Zubehör
  • gute Reinigungsergebnisse auch bei wenig Aufwand

Anders als die bisher genannten Wischsauger hat der BISSELL CrossWave aber keinen Akku, sondern ein Kabel. An sich ist das in Ordnung, aber leider ist das Kabel relativ kurz. Daher bist Du in Deinem Aktionsradius recht eingeschränkt.

Bissell Crosswave Saugwischer

Dazu kommt noch, dass das Gerät im Betrieb recht laut wird und das Reinigungsmittel teuer ist. Von diesen kleinen Kritikpunkten abgesehen, bin ich vom BISSELL CrossWave überzeugt. Empfehlen kann ich ihn vor allem für kleine Haushalte, in denen es sowohl Teppiche als auch Hartböden gibt.

6. Dampf- und Wischsauger: BISSELL 1977N Vac & Steam

Zu guter Letzt konnte auch der BISSELL Vac & Steam in die Top 6 in meinem Wischsauger Vergleich einziehen. Wie mein BISSELL Vac & Steam Test gezeigt hat, eignet sich diese Kombination aus Staubsauger, Dampfsauger und Wischsauger vor allem für kleine Haushalte. Das Gerät kann vielseitig eingesetzt werden und beispielsweise gleichzeitig saugen und dampfen oder beide Funktionen einzeln abrufen. Der Dampfsauger lässt sich einfach manövrieren und handlich bedienen.

Mein größter Kritikpunkt besteht darin, dass der Wassertank vergleichsweise klein ist. Du musst ihn daher oft nachfüllen, wenn Du größere Flächen reinigen willst. Dafür tötet der heiße Dampf aber auch Milben, Bakterien und Viren im Haushalt zuverlässig ab. Bei hartnäckigen Verunreinigungen kommt der BISSELL Vac & Steam an seine Grenzen, da Dampfdruck, Dampfmenge und Saugleistung dann nicht ausreichen.

Eine Kaufempfehlung kann ich dennoch aussprechen – und zwar für Personen mit kleinen Haushalten, die viel Wert auf Hygiene legen und daher mit heißem Dampf arbeiten möchten. Die Voraussetzung ist, dass Du den Dampfsaugwischer regelmäßig nutzt, sodass sich gar nicht erst gröbere Verschmutzungen bilden.

 

Was genau ist ein Saugwischer?

Saugwischer und Wischsauger sind Synonyme, die für Hartbodenreiniger genutzt werden. Sie dienen also – wie der Name schon sagt – in erster Linie dazu, Hartböden zu putzen. Geeignet sind sie nicht nur für Fliesen, sondern auch für versiegelte Holzböden, Parkett, Laminat, Vinylböden und Steinböden. Die größte Besonderheit geht schon aus dem Namen hervor: Mit einem Wischsauger kannst Du in einem Arbeitsdurchgang saugen und wischen. Der lose Schmutz wie Krümel, Staub, Haare und Steinchen wird also ebenso beseitigt wie Flecken. Am Ende ist Dein Boden sauber und glänzend.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich ein Saugwischer auch kaum von einem normalen Staubsauger. Erst bei genauerem Hinschauen wird der Unterschied deutlich, denn Wischsauger haben keinen Staubbeutel oder Staubbehälter, sondern einen Frischwassertank und einen Schmutzwassertank. Empfehlenswert sind Saugwischer daher für alle, die viele Hartböden und eher weniger oder keine Teppiche daheim haben. Wenn Du obendrein noch zu den Menschen gehörst, die nicht gerne von Hand mit Wischmopp und Putzeimer wischen, solltest Du die Anschaffung eines Wischsaugers ernsthaft in Erwägung ziehen.

 

Funktionsweise und Einsatzbereiche eines Wischsaugers

Tierhaare, Krümel, Staubflusen, Wollmäuse und Steine: Meist dauert es nach dem Putzen nicht lange, bis Du wieder Dreck auf Deinen Hartböden entdeckst. Ein normaler Staubsauger kann solche Verunreinigungen aufnehmen, allerdings bleiben Schmutzreste zurück. Läufst Du beispielsweise mit nassen Schuhen in den Eingangsbereich, verschüttest ein Glas Saft in der Küche oder tropfst im Badezimmer mit dem Wasser, entstehen Flecken, gegen die ein Bodenstaubsauger nicht gewachsen ist.

Dann hilft nur noch der Griff zu Eimer und Wischmopp, der aber erfahrungsgemäß so lange wie möglich vermieden wird. Das Wischen ist nämlich anstrengend, mühevoll und nicht immer erfolgreich. Nicht selten bleiben auch nach dem Wischen Streifen und Schlieren auf den Böden zurück. Genau für diesen Einsatzbereich sind Wischsauger perfekt. Sie funktionieren wie folgt:

  • Der Motor treibt eine Wasserpumpe an, um die Bürstenrollen permanent mit Frischwasser anzufeuchten.
  • Der Wischaufsatz trägt einen Wasserfilm auf den Hartboden auf, der durch die Bürstenrollen in den Boden eingearbeitet wird.
  • Flecken und Verunreinigungen werden durch die Walze und die Feuchtigkeit gelöst. Für noch bessere Reinigungsergebnisse sorgen nicht schäumende Reinigungsmittel.
  • Die Saugfunktion sorgt dafür, dass das Schmutzwasser danach wieder aufgenommen und in den Schmutzwasserbehälter geleitet

Bei einem Wischsauger wird also – anders als beim manuellen Wischen und bei vielen Wischrobotern – immer mit sauberem Wasser gewischt. Der Schmutz wird daher nicht einfach nur auf den Böden verteilt. Oftmals ist es auch möglich, die Wasserzufuhr komplett zu deaktivieren, wenn Du den Saugwischer nur als Trockenstaubsauger nutzen willst.

Eingesetzt wird der Saugwischer in erster Linie zur Grundreinigung der Hartböden. Für die schnelle Reinigung zwischendurch eignet er sich eher nicht. Denn: Du musst immer erst sauberes Wasser und eventuell Reinigungsmittel einfüllen. Nach dem Putzen steht die manuelle oder automatische Reinigung des Gerätes an und der Schmutzwasserbehälter muss ausgeleert werden. Das ist natürlich schon ein gewisser Aufwand, der sich nur lohnt, wenn Du eine größere Fläche putzen möchtest. Hast Du hingegen nur ein Glas Apfelsaft verschüttet, ist das Malheur mit einem Putzlappen schneller beseitigt.

 

Eignen sich Wischsauger auch für Teppichböden?

Die Frage, ob Wischsauger auch für Teppichböden genutzt werden können, wird in der Tat sehr häufig gestellt. Eine pauschale Angabe ist hier nicht möglich, stattdessen lautet die Antwort wie so oft: Es kommt darauf an. Die meisten Wischsauger sind nur für Hartböden wie Fliesen, Laminat und Parkett geeignet. Die Bodendüse kommt mit den Teppichfasern nicht zurecht und sollte daher auch nicht für die Teppichreinigung eingesetzt werden.

UWANT X100 Wischsauger Walzen mit Haarzerkleinerung

Die Walzen des UWANT X100 Wischsaugers zerkleinern Haare zuverlässig. So verstopft der Tank und auch die Rolle nicht

Einige Wischsauger bilden aber eine Ausnahme und werden vom Hersteller damit beworben, dass sie sich auch für die Teppichreinigung eignen. Teilweise befindet sich dann auch noch eine Zusatzbürste im Lieferumfang, die explizit für die Teppichreinigung gedacht ist. Bei solchen Geräten kann dann häufig die Wasserzufuhr deaktiviert und der Trockenmodus aktiviert werden. Aber: Wirklich gründlich sauber werden Teppiche durch Wischsauger nicht. Die Saugleistung ist einfach nicht so hoch, weil der Fokus eben auf der Hartbodenreinigung liegt. Daher eignen sich Wischsauger allenfalls zum Auffrischen und groben Reinigen von Teppichen. Für die Intensivreinigung benötigst Du weiterhin einen leistungsstarken Bodenstaubsauger.

 

Wischsauger Kaufratgeber: Diese Faktoren sind für Deinen Kauf wichtig

Du bist überzeugt und willst Dir einen Wischsauger kaufen? Dann liegst Du natürlich mit einem meiner Favoriten aus dem Wischsauger Vergleich richtig. Falls Du noch unsicher bei der Auswahl bist, empfehle ich Dir, die folgenden Kriterien bei Deiner Kaufentscheidung zu berücksichtigen:

  1. Stromversorgung mit Akku oder Kabel
  2. Handhabung und Gewicht
  3. Fassungsvermögen des Wassertanks
  4. Leistung des Geräts
  5. Lautstärke im Betrieb
  6. Selbstreinigungsfunktion
  7. Weitere Zusatzfunktionen

1. Art der Stromversorgung: Akku oder Kabel

Alle Testsieger aus meinem Wischsauger Vergleich sind akkubetrieben – abgesehen von den BISSELL Modellen, die über ein Kabel verfügen. Der Trend geht bei den Saugwischern also eindeutig in Richtung Akkusauger. Kein Wunder, denn damit sind viele Vorteile verbunden. Du hast eine größere Bewegungsfreiheit und Flexibilität bei der Nutzung, ohne dass es zu Leistungseinbußen kommt.

Falls Du ein Modell mit Akku kaufst, solltest Du genau schauen, wie groß die Kapazität des Akkus ist und wie lange der Akku im laufenden Betrieb durchhält. Hier gibt es je nach Modell große Unterschiede! Manche Geräte schaffen nur 30 Minuten, andere saugen und wischen fast eine Stunde lang. Wirf auch einen Blick auf die Ladedauer, denn je länger der Akku zum Laden braucht, desto länger dauert es logischerweise, bis Du weiter putzen kannst.

Wenn Du keine Lust auf Zwangspausen beim Saugen und Wischen hast, kannst Du auch ein kabelgebundenes Modell wählen. Dann hast Du natürlich den Nachteil, dass Du immer eine freie Steckdose brauchst. Wichtig ist bei Kabel-Wischsaugern, dass das Stromkabel auch wirklich lang genug ist. Andernfalls bist Du in Deiner Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt, was beim Saubermachen lästig ist.

2. Handhabung und Gewicht

Saugwischer lassen sich etwas anders handhaben und manövrieren als normale Sauger. Das liegt an den nassen Bürstenrollen und den meist breiten Wischmodulen. Deshalb kann es schon mühsam sein, die Wischsauger über den glatten Boden zu bewegen. Achte darauf, dass das Gerät von mir oder von anderen Käufern in Bezug auf das Handling eine gute Bewertung bekommen hat.

beide verfügen über identische Leistungsdaten

Auch das Gewicht spielt eine wichtige Rolle für eine komfortable Handhabung. Je leichter der Wischsauger ist, desto besser, denn dann musst Du nicht so viel Kraft zum Manövrieren aufwenden. Manche Modelle wiegen nur drei Kilogramm, andere über fünf Kilogramm. Bedenke, dass zu diesem Gewicht noch einmal das Wasser dazu kommt, welches Du in den Tank füllst. Es ist immer besser, etwas weniger Wasser einzufüllen, wenn Du ohnehin nur eine kleine Fläche reinigen möchtest.

3. Fassungsvermögen des Wassertanks

Die einzelnen im Handel erhältlichen Wischsauger sind mit unterschiedlich großen Tanks für das Frischwasser und das Schmutzwasser ausgestattet. Je nach Modell liegt das Fassungsvermögen zwischen 200 und 800 Millilitern.

Dabei gilt: Je größer Deine Wohnung und die Fläche, die Du reinigen möchtest, desto größer sollte auch das Volumen der Tanks sein. Ist der Wassertank zu klein, musst Du sonst ständig den Frischwassertank zwischendurch auffüllen – und das ist schon sehr lästig und kostet natürlich auch Zeit. Für kleinere Wohnungen reicht hingegen auch ein niedrigeres Fassungsvermögen aus, um Gewicht zu sparen und den Reinigungskomfort zu erhöhen.

4. Die Leistung des Geräts

Saugwischer verfügen meist über eine Motorleistung von rund 500 Watt – und das ist ausreichend für eine effektive Bodenreinigung. Die Zeiten, in denen das Motto „je mehr Watt, desto besser“ galt, sind vorbei. Die eigentliche Wischleistung hängt von anderen Faktoren wie der Saugkraft, den Reinigungsstufen und der Bürstenrolle ab.

Eine niedrigere Wattleistung ist sogar mit besseren Umwelteigenschaften verbunden, denn: Je weniger Watt ein Saugwischer hat, desto stromsparender ist er. Das hilft, Ihre Stromkosten zu senken und schont nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

5. Die Lautstärke im Betrieb

Leider sind Wischsauger im Betrieb mit 80 bis 85 Dezibel relativ laut. Die Lautstärke lässt sich mit der eines Rasenmähers vergleichen. Daher lohnt es sich, hier ganz besonders auf einen niedrigen Geräuschpegel zu achtenund lieber ein Modell mit 80 Dezibel zu nehmen, wenn die Eigenschaften und Ausstattungsbesonderheiten sonst ähnlich sind.

Generell gilt: Mit einem Wischsauger solltest Du nur putzen, wenn Du andere nicht störst. Verzichte während der Mittagszeit, spätabends, nachts und frühmorgens ebenso auf die Nutzung wie an Sonn- und Feiertagen. Wichtig ist das vor allem dann, wenn Du in einem Miethaus mit mehreren Wohneinheiten lebst.

6. Selbstreinigungsfunktion

Das Gerät selbst verschmutzt auch, wenn Du mit dem Saugwischer putzt. Im Anschluss an den Reinigungsvorgang steht daher das Saubermachen des Wischsaugers an. Um Dir diese Aufgabe zu erleichtern, haben heute viele Geräte eine Funktion für die automatische Selbstreinigung. Hierbei werden die Bürsten ebenso durchgespült wie die Düsen und Rohre des Geräts.

Trotz der Selbstreinigungsfunktion bleibt es Dir aber nicht erspart, hin und wieder den Saugwischer von Hand zu reinigen. Gerade die Bürste und schwer erreichbare Stellen benötigen mindestens einmal im Monat Deine Aufmerksamkeit und wollen von Hand geputzt werden. Meist hast Du dafür noch ein Reinigungswerkzeug beiliegen. Nichtsdestotrotz kann ich Dir wärmstens ein Modell mit Selbstreinigungsfunktion empfehlen.

7. Weitere Zusatzfunktionen

Die hochwertigen Premium-Saugwischer bringen mehrheitlich noch eine Menge Zusatzfunktionen mit, um den Komfort weiter zu erhöhen. Folgende Features sind beispielsweise mit an Bord:

  • Regulierung der Wasserzufuhr
  • Display mit Informationen über den Füllstand der Wasserbehälter
  • App-Anbindung
  • Sprachausgabe
  • Sprachsteuerung
  • Zerschneidungsfunktion für lange Haare in der Bürste

Solche Funktionen mögen nicht unbedingt für saubere Böden notwendig sein, erleichtern Dir aber die Arbeit und tragen letztlich dazu bei, Zeit bei der Bodenreinigung und -pflege zu sparen.

Welche Marken bieten gute Wischsauger an?

Die Hersteller der besten Wischsauger sind meiner Meinung nach ganz klar UWANT, Tesvor, Neatsvor, Eureka und BISSELL. Sie überzeugen mit ihrem herausragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Darüber hinaus haben aber auch folgende Marken gute und empfehlenswerte Saugwischer an:

  • Vorwerk – zum Beispiel der Kobold SPB100 Akku-Wischsauger oder Kobold SP 600 Wischsauger
  • Tineco – wie der iFloor3
  • Kärcher – etwa der Waschsauger SE 4002
  • Leifheit – wie der Regulus Aqua PowerVac
  • Philips – beispielweise der SpeedPro Max Aqua
  • Vileda – etwa der JetClean

Mit einem Saugwischer einer dieser Marken kannst Du ebenfalls keinen Fehler machen.

Schritt für Schritt: So verwendest Du einen Saugwischer

Du hast Dir einen Wischsauger gekauft und weißt nicht genau, wie Du jetzt bei der Reinigung vorgehen sollst? Kein Problem! Halte Dich an die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung, um für ein sauberes Ergebnis und eine lange Haltbarkeit Deines Wischsaugers zu sorgen.

1. Schritt: Vorbereitung

Bei einem Akku-Wischsauger musst Du zunächst den Akku aufladen. Bevor es dann losgehen kann, füllst Du den Wassertank auf. Gib frisches Wasser in den Tank und, wenn Du möchtest, ein bisschen Reinigungsmittel dazu. Verwende entweder das vom Hersteller empfohlene oder der Lieferung beiliegende originale Reinigungsmittel oder wähle ein Produkt, das nicht schäumt.

Neatsvor T30 Akku-Wischmopp

Setze die Reinigungsrollen an oder montiere das Wischtuch – je nach Modell. Die Reinigungswalze sollte immer sauber sein, bevor die Reinigung startet, da Verunreinigungen sonst nicht komplett beseitigt werden können.

2. Schritt: Mit dem Saugwischer putzen

Falls Du ein kabelgebundenes Modell hast, verbindest Du das Stromkabel mit der Steckdose. Dieser Schritt entfällt bei akkubetriebenen Geräten. Schalte den Saugwischer ein und fahre in langsamen, gleichmäßigen Bewegungen über Deinen Boden. Es empfiehlt sich, in geordneten Bahnen vorzugehen, damit Du am Ende auch den gesamten Raum geputzt hast.

Beobachte dabei den Schmutzwassertank: Du wirst sehen, wie er sich Stück für Stück mit Schmutzwasser und Schmutzpartikeln füllt. Gleichzeitig nimmt das Wasser im Frischwassertank permanent ab, weil die rotierenden Walzen damit feucht gehalten werden. Sobald Du den Raum komplett gereinigt hast, kannst Du den Wischsauger abschalten.

3. Schritt: Reinigung und Pflege des Wischsaugers

Zum Schluss kümmerst Du Dich noch um die Pflege Deines Saugwischers. Stelle das Gerät auf seine Basisstation und starte – wenn möglich – die Selbstreinigungsfunktion. Sobald diese abgeschlossen ist, entnimmst Du den Schmutzwassertank und entleerst ihn. Das ist wichtig, denn sonst kann sich Schmutz im Wassertank festsetzen und zu Schimmelbildung und unangenehmen Gerüchen führen.

Hat der Wischsauger keine Selbstreinigungsfunktion, musst Du nach jeder Nutzung die Bürstenwalze unter fließendem Wasser durchspülen. Dieser Prozess empfiehlt sich aber auch bei selbstreinigenden Modellen wenigstens einmal monatlich, um hartnäckigere Verunreinigungen loszuwerden.

 

Wischsauger oder doch Akku-Wischmopp kaufen?

Du bist Dir nicht sicher, ob Du Dir einen Wischsauger oder doch einen Akku-Wischmopp kaufen sollst – oder wo überhaupt die Unterschiede zwischen den Geräten sind? Die entscheidende Gemeinsamkeit zwischen einem Wischsauger und einem Akku-Wischmopp besteht darin, dass beide Geräte zum Wischen von Hartböden geeignetsind. Du kannst damit klebrige oder ölige Flecken lösen und Deine Böden zum Glänzen bringen.

Tesvor R5 Nasssauger

Aber: Akku-Wischmopps sind preiswerter als Wischsauger. Dafür gibt es auch einen guten Grund, denn die Saugfunktion fehlt bei einem Akku-Wischmopp komplett. Ein solches Gerät trägt lediglich Wasser auf dem Boden auf und löst Verunreinigungen mit der rotierenden Walze. Ein Beispiel dafür ist der Tesvor V8. Auch ein Akku-Wischmopp kann bei der Bodenreinigung wertvolle Dienste erweisen. Er hat aber den Nachteil, dass das Schmutzwasser eben nicht wieder vom Boden aufgenommen wird. Deine Hartböden benötigen daher länger zum Trocknen und Du musst Dich mehr anstrengen, damit sich keine Schlieren und Streifen bilden.

 

Mein Fazit zum Wischsauger Vergleich

Saubere Böden, die von losem Schmutz befreit sind und gleichzeitig keine Flecken und Schlieren haben, und das in einem Durchgang – genau das versprechen die modernen Wischsauger aus meinem Vergleich. Ich finde die Geräte so interessant, dass ich schon viele daheim auf meiner Teststrecke und im Alltag ausprobiert habe und muss sagen: Im Großen und Ganzen bin ich wirklich begeistert. Gerade meine Testsieger sorgen für rundum saubere Wischergebnisse, entfernen zum Teil auch hartnäckige Verunreinigungen und erleichtern die Hartbodenreinigung um ein Vielfaches. Mit einem der Testsieger aus meinem Wischsauger Vergleich profitierst Du von vielen Vorteilen:

  • Flexibilität bei der Nutzung
  • Zeitersparnis beim Putzen
  • einfache Handhabung
  • komfortable Bedienung
  • lange Akkulaufzeiten

Zudem bringen meine Favoriten aus dem Saugwischer Test viele moderne Funktionen mit. Extras wie eine Selbstreinigungsfunktion, eine Haarzerschneidungsfunktion, eine App-Steuerung und die Möglichkeit zur seitlichen Bewegung der Walze sorgen für ein effektives Putzen. Mit einem Wischsauger kannst Du beim Hausputz jede Menge Zeit und Arbeit sparen und nebenbei auch noch Deinen Rücken schonen. Denn: Das mühsame Bücken beim Auswringen und Wischen entfällt komplett.

Ich empfehle Dir, bei Deiner Kaufentscheidung meine Testberichte sowie die Bewertungen anderer Käufer zu berücksichtigen. So gehst Du auf Nummer sicher, dass Du ein Modell findest, mit dem Du am Ende komplett zufrieden bist – und mit dem Dir Deine Hausarbeit in Zukunft vielleicht sogar etwas Freude bereitet.

 

Wischsauger im Test: Alle Geräte mit denen wir Erfahrung gesammelt haben

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