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Testberichte: über 200 Staubsauger & Saugroboter auf unserer Teststrecke im Vergleich

Was sind die Vorteile von reinen Wischrobotern?

Die Vielfalt an Haushaltsrobotern im Handel ist enorm. Es gibt Staubsaugerroboter komplett ohne Wischfunktion, die einfach nur den Staub und losen Schmutz aufsaugen, aber auch Saugroboter mit zusätzlicher Wischfunktion, die sowohl saugen als auch feuchtwischen. Zu guter Letzt werden noch reine Wischroboter angeboten, die nicht zum Saugen geeignet sind und lediglich Hartböden wischen.

Reine Wischroboter Vorteile

Ich persönlich habe mir vor meinem Saug- und Wischroboter Test die Frage gestellt, warum ich einen reinen Wischroboter wählen sollte, wenn es doch Hybridmodelle gibt, die sowohl saugen als auch wischen können. Im Laufe meines Vergleichs habe ich darauf eine Antwort gefunden: Wischroboter sind echte Spezialisten, wenn es ums feuchte Reinigen von Hartböden geht und haben in dieser Hinsicht im Vergleich zu den Kombigeräten meist die Nase vorn. 

Das soll nicht bedeuten, dass Hybridgeräte gar nicht empfehlenswert sind – ganz im Gegenteil. Fürs Wischen eignen sich reine Wischroboter in den meisten Fällen aber besser. Ich erläutere Dir in diesem Ratgeber, welche Arten von Wischrobotern es gibt und welche Vorteile sie mitbringen. 

Welche Arten von Wischrobotern gibt es?  

Wischroboter Arten

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Wischrobotern.

Für meine Testberichte habe ich viele Haushaltsroboter getestet. Darunter befanden sich auch etliche Kombigeräte, die zum einen über Haupt- und Seitenbürsten und einen Staubbehälter verfügen, zum anderen aber auch den Wischmopp ersetzen, weil sie mit einem Mikrofasertuch und/oder einem Wassertank ausgestattet sind. Sie kombinieren also die Wisch- und die Saugfunktion, sodass Du je nach Bedarf aus unterschiedlichen Reinigungsmodi auswählen kannst. Diese Putzroboter erweisen sich als besonders effektiv bei der Bekämpfung von Schmutz auf allen Arten von Untergründen. Kombigeräte, die sich in meinem Test bewährt haben, sind etwa:

Darüber hinaus habe ich auch verschiedene reine Wischroboter genauer untersucht:

Bei reinen Wischrobotern kann man noch einmal mehrere Arten unterscheiden: Manche Roboter wie etwa der Vileda Virobi Slim können lediglich trocken mit einem geeigneten Tuch staubwischen und andere wischen zusätzlich nass. Sehr günstig sind Wischroboter ohne Wassertank, bei denen der Boden oder die Wischtücher manuell angefeuchtet werden müssen. 

Zu den aktuellen Topmodellen in puncto Wischroboter gehört der iRobot Braava Jet M6. Er reinigt Hartböden gründlich und bietet viele praktische Zusatzfunktionen. Der oben genannte Moneual Everybot RS700 ist ebenfalls empfehlenswert. Er bewegt sich auf zwei rotierenden Pads mit der Dual-Spin-Technologie durch den Raum und säubert Hartböden wie Fliesen, Parkett und Laminat dabei zuverlässig. 

Das A und O bei Wischrobotern: Ein sparsamer Umgang mit Wasser 

Wischroboter Wasserverbrauch

Ein qualitativ hochwertiger Wischroboter zeichnet sich unter anderem durch einen sparsamen Wasserverbrauch aus.

Bei Wischrobotern ist es wichtig, dass mit dem Wasser sorgfältig umgegangen wird. Nur dann sind Reinigungszeiten möglich, die ausreichend lang sind, um wirklich den ganzen Raum zu säubern. Bei Nasswischrobotern aus dem etwas gehobeneren Segment kannst Du die Wassermenge in Millilitern, die auf das Putztuch gegeben wird, selbst regulieren. Das ist bei den meisten Modellen direkt per App möglich. Derartige Putzroboter sind auch für nicht versiegelte Hartböden wie etwa Laminat perfekt, die nicht zu nass gereinigt werden sollten, um ein Aufquellen des Bodenbelags zu vermeiden. 

Wischroboter haben in der Regel grundsätzlich einen eher kleinen Wassertank. Das bedeutet, dass die Geräte in einem Durchgang nicht so viel Wohnfläche reinigen können, wie das bei Saugrobotern der Fall ist. Im Durchschnitt muss nach einer Fläche von etwa 30 Quadratmetern der Tank wieder aufgefüllt werden – ganz unabhängig von der Akkulaufzeit. Manche Wischroboter sind auch mit einem zusätzlichen Tank ausgestattet, in dem das dreckige Wischwasser gesammelt wird. 

Teppicherkennung: Bei Wischrobotern ein Muss 

Wischroboter Teppicherkennung

Achte bei der Auswahl deines Wischroboters darauf, dass du auf ein Modell mit Teppicherkennung zurückgreifst.

Genauso wie ein Saugroboter kann auch ein Nasswischroboter selbstständig durch den Raum navigieren. Alle Features, die ein Staubsaugroboter mit an Bord hat – wie etwa die Hinderniserkennung mit Infrarotsensoren oder eine Navigation per App oder Fernbedienung –, gibt es auch bei einem hochwertigen Wischroboter. 

Die meisten Roboter dieser Art können im Gegensatz zu Saugrobotern keine Hindernisse überwinden, die einige Zentimeter hoch sind. Bei Türschwellen ist daher meist Schluss. Das liegt einfach daran, dass diese Reinigungsroboter Teppichkanten erkennen und diese nicht überwinden sollen. Schließlich ist es nicht gewünscht, dass der Wischroboter den schönen Teppich durchnässt. Gerade bei günstigen Wischrobotern ist ein Raumwechsel daher schwierig, weil eben keinerlei Höhenunterschiede überwunden werden. Es gibt aber auch Modelle, die Teppiche und Türschwellen voneinander unterscheiden können. Sie sind in der Lage, trotz Schwelle in den nächsten Raum zu fahren und den Teppich aber dennoch bei der Reinigung auszusparen. 

Ein kleiner Nachteil ist, dass die meisten Wischroboter nicht selbstständig zu ihrer Ladestation zurückfahren. Dafür gibt es aber auch einen guten Grund: Du musst nach der Reinigung erst einmal das Reinigungstuch oder die Reinigungsrolle entfernen, den Wassertank leeren und die Bürsten säubern, bevor das Gerät an den Strom angeschlossen wird. 

Bei der Anschaffung eines Wischroboters auf Zubehör und Reinigungsmittel achten

Wenn Du Dir einen Wischroboter kaufen möchtest, solltest Du unbedingt darauf achten, welches Zubehör Du für die Reinigung benötigst. Manche Putzroboter brauchen spezielle Reinigungs- oder Mikrofasertücher, die Du nach jedem Reinigungsvorgang wegwerfen musst. Das ist eine hohe Umweltbelastung und obendrein auch noch teuer. Besser sind Wischroboter mit waschbaren Tüchern. 

Dasselbe gilt für das Reinigungsmittel: Oft wird vom Hersteller empfohlen, den Roboter lediglich mit der mitgelieferten Reinigungsflüssigkeit zu verwenden. Wenn Du diese nachkaufen willst, zeigt sich dann oft, dass sie sehr teuer ist. Es gibt aber auch Modelle, die mit gewöhnlichem Allzweckreiniger genutzt werden können. Hier lohnt sich ein Blick in meine Testberichte oder das Handbuch der jeweiligen Wischroboter. Erfahre hier mehr über die richtigen Reinigungsmittel bei Wischroboter.

Fazit: Reine Wischroboter wischen oft gründlicher

Gründlicher Wischroboter

Reine Wischroboter können häufig mit einem gründlicherem Reinigungsergebnis überzeugen

Im Rahmen meiner Tests hat sich gezeigt, dass der größte Vorteil eines reinen Wischroboters im Vergleich zum Kombigerät darin besteht, dass seine Reinigungsleistung besser ist. Auch hartnäckige Verunreinigungen wie eingetrocknete Flecken entfernen reine Wischroboter zuverlässig. Die Hybridmodelle kommen hierbei oft an ihre Grenzen. Dafür sind die speziellen Wischroboter auch oftmals mit anderen Reinigungsprogrammen wie etwa der Spotreinigung ausgestattet, die bei den Kombigeräten meist fehlen. Grundsätzlich gilt: Wenn Du nur gelegentlich das Wischen Deiner Böden von Deinem Roboter erledigen lassen und Dich sonst mit dem Wischmopp selbst darum kümmern möchtest, ist ein Kombigerät sicher in Ordnung. Willst Du die feuchte Bodenpflege hingegen komplett in die Hände eines Putzroboters legen, solltest Du in Erwägung ziehen, Dir zusätzlich zum Saugroboter einen reinen Wischroboter anzuschaffen. 

Laut Stiftung Warentest und meiner Erfahrungen solltest Du bei der Anschaffung auf die folgenden Aspekte achten: 

  • Waschbare Reinigungstücher
  • Ausreichendes Fassungsvermögen des Wassertanks
  • Allzweckreiniger als Reinigungsmittel verwendbar
  • Niedrige Lautstärke – erkennbar an der Angabe in Dezibel
  • Lange Akkulaufzeit
  • Unterschiedliche Reinigungsprogramme 
  • Effizientes Wassermanagement 
  • Einfache Handhabung 
  • Gute Hindernis- und Teppicherkennung 

Ein Wischroboter sollte – genauso wie ein Saugroboter auch – regelmäßig eingesetzt werden, damit sich gar nicht erst allzu hartnäckige Verschmutzungen bilden, die der Roboter dann nicht mehr entfernen kann. Wird er häufig genutzt, ist im Allgemeinen für ein gutes Level an Sauberkeit gesorgt. Ein gelegentliches manuelles Nasswischen mit Wischeimer und Mopp ist aber dennoch empfehlenswert. 

Dabei hängt die Gründlichkeit der Wischroboter sicher auch davon ab, wie viel Geld Du investierst. Mindestens 200 Euro solltest Du einplanen, um einen effizienten Wischroboter zu erhalten. Denn: Je mehr Technik an Bord ist, desto mehr kann der Nasswischroboter bei der Reinigung auch leisten. Investierst Du zu wenig Geld, erhältst Du auch nur eine grundlegende Ausstattung, die lediglich für eine mittelmäßig gute Reinigungsleistung reicht. Oftmals musst Du dann auch mit hohen Unterhaltskosten für Einwegtücher oder Reinigungsmittel rechnen. Gibst Du hingegen etwas mehr Geld aus, sind auch Features wie eine Teppicherkennung, eine Navigation per App oder Fernbedienung sowie Mehrwegtücher mit an Bord, die für eine gründliche und fast vollkommen automatische Reinigung Deiner Hartböden eine echte Erleichterung sind. 

Wie immer empfehle ich Dir, vor der Anschaffung eines solchen Haushaltsroboters mehrere Modelle miteinander zu vergleichen. Du kannst gerne meinen Wischroboter-Vergleich zu Rate ziehen, um Dir die Auswahl zu erleichtern und das Modell zu finden, das perfekt zu Dir passt. 

Achtung!: Du willst mit einem Wischroboter die Terrasse reinigen? Das können nicht alle Modelle“ Es besteht nämlich die Gefahr, dass das Wischtuch reißt.

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